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Stolpersteine 

Das Projekt Stolpersteine

Fertig verlegte Stolpersteine
Fertig verlegte Stolpersteine  
Im Jahr 1997 rief der Kölner Künstler Gunter Demnig das Projekt "Stolpersteine" ins Leben.

"Stolpersteine" sind zehn mal zehn Zentimeter große Betonwürfel, die mit einer beschrifteten Messingplatte versehen sind. Auf der Platte eingraviert sind der Name, das Geburts- und Todesdatum eines Menschen, der während der nationalsozialistischen Diktatur in der Zeit von 1933 bis 1945 ermordet wurde. Die Steine werden vor den Häusern verlegt, in denen jene Menschen freiwillig gelebt oder gearbeitet haben.

So findet das Gedenken nicht weitab des Alltags, beispielsweise an Gedenkstätten oder zu festgelegten Tagen, sondern in der Mitte des Lebens statt. Demnigs Stolpersteine kann man nicht übersehen. Im übertragenden Sinne "stolpert" man über sie und um die Inschrift zu lesen, muss man sein Haupt beugen.

Im Dezember 2006 beschloss der Rat der Friedensstadt Osnabrück das Projekt auch in Osnabrück zu realisieren und beauftragte die Verwaltung, einen Vorschlag für die Umsetzung des Projektes "Stolpersteine" unter Einbeziehung der Bürgerschaft zu erarbeiten.

Mit den "Stolpersteinen" soll in Osnabrück an die einzelnen Bürgerinnen und Bürger erinnert werden, die Opfer des NS-Regimes wurden. Sie waren unsere Nachbarn. An dem Ort, von dem aus sie verfolgt, vertrieben oder deportiert wurden, soll ihrer gedacht werden.

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