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23.12.2016

Interaktiver Winterspaziergang durch Osnabrück

„Wir haben einen GPS-gestützten Spaziergang durch das winterliche Osnabrück entworfen, der vom Westfälischen Frieden, über den Hexengang und einer großen Innenraum-Projektion einiges bereithält“, erläutert Pressesprecher Dr. Sven Jürgensen. Mit dem Smartphone in der Hand geht es durch die Friedensstadt.

Ausblick vom Stadthaus 1 in Richtung Kunsthalle. Foto: Stadt Osnabrück, Nina Hoss.
(Ausblick vom Stadthaus 1 in Richtung Kunsthalle. Foto: Stadt Osnabrück, Nina Hoss) Ausblick vom Stadthaus 1 in Richtung Kunsthalle. Foto: Stadt Osnabrück, Nina Hoss

„Die Tour dauert etwa eineinhalb Stunden. Sie startet am Rathaus und endet an der Kunsthalle. Die Nutzer können auf dem Smartphone zwischen einer Karten- und einer Luftansicht wählen. An den Sehenswürdigkeiten, die mit Symbolen auf der Route gekennzeichnet sind, öffnen sich Fenster, die eine kurze Information und Fotos bereithalten“, ergänzt Nina Hoss vom Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit. Der GPS-gestützte Spaziergang ist optimiert für Smartphones und Tablets und unter folgendem Link aufrufbar geo.osnabrueck.de/spaziergang. Der Spaziergang ist in Kooperation mit dem Fachdienst Geodaten umgesetzt worden.

Die Route:

Startpunkt des Osnabrücker Weihnachtsspaziergangs ist das Rathaus. Ein Besuch des Friedenssaales lohnt sich: Dort hängen 42 Gemälde der Monarchen und Gesandten, die den Westfälischen Frieden von 1648 ausgehandelt haben – darunter König Ludwig XIV von Frankreich, der deutsche Kaiser Ferdinand III. und Königin Christina von Schweden.

Danach geht es hinaus auf den Markt und an der Marienkirche vorbei. Beim Überqueren des Marktes schweift der Blick über die Giebelhäuser. Das Gebäudeensemble von Rathaus, Stadtwaage und St. Marien kann seine volle Wirkung entfalten. Vorbei an den kleinen Restaurants und Cafés biegen Sie links auf die Hasestraße ab und folgen dieser bis zur Mühlenstraße, in die Sie rechter Hand abbiegen. Der kleinen Straße folgend kommen Sie an der Pernickelmühle vorbei und gelangen über eine Brücke über Osnabrücks Fluss, die Hase.
 
Anschließend biegen Sie rechts auf den Weg zwischen der Baumallee parallel zum Herrenteichswall ab und folgen diesem bis zum Haarmannsbrunnen. Biegen Sie nun rechts auf die Herrenteichsstraße ab und folgen rechter Hand der Kleinen Domsfreiheit. Auf der rechten Seite gehen Sie am Gymnasium Carolinum vorbei.
 
Auf der Höhe des Dom-Hotels biegen Sie erneut rechts ab und betreten nach wenigen Metern links einen schmalen Gang, den Hexengang. Aus dem dunklen Gang kommend betreten Sie die Große Domsfreiheit. Auf dem Platz rechter Hand findet jeden Samstag der größte Osnabrücker Wochenmarkt statt. Links liegt der Dom St. Peter, direkt daneben das Forum am Dom mit dem Diözesanmuseum.
 
Sie gehen geradeaus, vorbei am Justus Möser-Denkmal, wieder über den Markt am Rathaus vorbei. Dann kreuzen Sie die Krahnstraße/Ecke Bierstraße. An der Ecke links liegt das Drei-Sterne-Restaurant „la vie“. Sie gehen geradeaus in die Heger Straße und befinden sich damit im Herzen der Altstadt. Kleine Cafés, individuelle Geschäfte, Ateliers und die wunderschönen Häuser zeichnen den Charakter der Altstadt aus.
 
Biegen Sie links in die Große Gildewart ein, vorbei an alteingesessenen Altstadtkneipen und gehen durch das Heger Tor. Auf dem Heger Tor haben Sie einen tollen Blick über das Altstadt-Ensemble.

Wieder unten angelangt gehen Sie über die Kreuzung links zum Felix Nussbaum Haus. Sie können in die Welt des Expressionisten Fritz Ascher mit der Sonderausstellung „Leben ist Glühn“ eintauchen oder sich über das Leben und Werk des jüdischen Malers Felix Nussbaum informieren. Außerdem wird gerade der Osnabrücker Kupferschatz präsentiert, ein einmaliger Fund, der im Sommer 2016 bei Bauarbeiten im Stadtteil Lüstringen entdeckt wurde: Die drei Schmuckstücke und eine Axt aus der Steinzeit wurden vor mehr als 4.000 Jahren vermutlich als Opfergabe begraben.
 
Wenn Sie nun schon erschöpft sind, endet der Spaziergang hier. Wir empfehlen aber, noch den kurzen Weg zur Kunsthalle zu gehen. Dafür gehen Sie zurück durch das Heger Tor, biegen sofort links in die Heger Straße ab, kommen am Bucksturm vorbei und folgen der Bocksmauer entlang bis zur Kunsthalle Osnabrück. Dort werden 40 Arbeiten von Jan Tichy gezeigt, darunter die „Installation Nr. 29 (Neues Rathaus)“, die mit einer Projektionslänge von 50 Metern eine der größten Innenraum-Projektionen überhaupt ist.

An dieser Stelle wünschen wir allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!

geo.osnabrueck.de/spaziergang



www.osnabrueck.de

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