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20.06.2016

Ausstellung „Flüchtlingskinder malen“ im Osnabrücker Rathaus

Fröhlich und bunt sind die Bilder der Ausstellung „Flüchtlingskinder malen“, die im Dachgeschoss des Rathauses zu sehen sind. Der Museums- und Kunstverein Osnabrück bietet für Jungen und Mädchen, die im Flüchtlingshaus am Natruper Holz wohnen, einen wöchentlichen Kunstworkshop an. „Die Kinder, die diese Bilder gemalt haben, sind aus Kriegsgebieten zu uns gekommen. Hier haben sie das erste Mal die Gelegenheit, zu malen und zu basteln“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bei der Eröffnung der Ausstellung.

Dr. Ulrike Hamm, Vorsitzende des Museums- und Kunstvereins, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Workshop-Leiter Ahmed Al-Kenani erläutern, dass das Kreativ-Angebot für die Kinder sehr gut angenommen wird. Foto: Gerhard Meyering.
(Dr. Ulrike Hamm, Vorsitzende des Museums- und Kunstvereins, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Workshop-Leiter Ahmed Al-Kenani erläutern, dass das Kreativ-Angebot für die Kinder sehr gut angenommen wird. Foto: Gerhard Meyering) Dr. Ulrike Hamm, Vorsitzende des Museums- und Kunstvereins, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Workshop-Leiter Ahmed Al-Kenani erläutern, dass das Kreativ-Angebot für die Kinder sehr gut angenommen wird. Foto: Gerhard Meyering

Ausgestellte Zitate der Kinder zeigen, welche Freude sie dabei haben. So sagte Abdullah, 12 Jahre alt: „Ich finde keine Worte im Arabischen für die vielen schönen Dinge, die wir im Workshop machen.“ Die Kinder, die überwiegend aus Syrien und Afghanistan kommen, können in dem Workshop abschalten und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Eventuelle Sprachbarrieren werden mit Händen und Füßen sowie den Mitteln der Kunst überbrückt.

Kunstpädagoge Ahmed Al-Kenani leitet den Workshop seit April 2015 und wird dabei von Kunststudentin Sarah Ramlow und Kunsttherapeutin Johanna Hamm unterstützt. Ihr Eindruck ist, dass die Kinder die schlimmen Erinnerungen an Krieg und Flucht noch gar nicht verarbeiten können und stattdessen die Kunst dazu nutzen, sich eine neue Welt zu schaffen: Eine Welt voller Sonnenschein, Blumen und Frieden.

„Dies ist eines von vielen wunderbaren Projekten in Osnabrück, um Geflüchteten ein gutes Ankommen zu ermöglichen. Nur mit dem Einsatz vieler Ehrenamtlicher sind Projekte wie diese überhaupt möglich. Mein Dank gilt auch der Sievert Stiftung, die den Kunst- und Museumsverein unterstützt“, sagte Wolfgang Griesert.

„Und ich danke meinen Kolleginnen Nina Hoss und Janin Arntzen, die die Idee für diese Ausstellung schon vor Monaten entwickelt und nun auch umgesetzt haben“, so Dr. Sven Jürgensen, Leiter des Referats Medien und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Ausstellung im Dachgeschoss des Rathauses ist zu sehen während der Öffnungszeiten des Rathauses montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 16 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr. Eine kleine Malecke lädt Kinder herzlich ein, selbst kreativ zu werden. Hinweis: Die Ausstellung ist nicht barrierefrei zu erreichen.

Flyer zum Herunterladen



www.osnabrueck.de

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