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Dreißigjähriger Krieg, Westfälischer Friede und „‘68“ im „Stadtgespräch“

Ab November startet das Museumsquartier Osnabrück in bewährter Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. die neue Reihe seiner „Stadtgespräche“. Schwerpunktthema für 2018 wird die Zeit des Dreißigjährigen Krieges sein. Dieser begann vor 400 und endete vor 370 Jahren mit dem Westfälischen Frieden. Zudem wird an das „Epochenjahr ‘68“ vor 50 Jahren erinnert und nach aktuellen Formen der Vermittlung von Geschichte in Museen gefragt.

Residenzbildung in Osnabrück nach dem Westfälischen Frieden

Das Osnabrücker Residenzschloss. Guckkastenbild (Augsburg, 18. Jahrhundert); © Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, E 2230
Das Osnabrücker Residenzschloss. Guckkastenbild (Augsburg, 18. Jahrhundert); © Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, E 2230

Mittwoch, 16. Mai 2018, 16.30 Uhr, Kulturgeschichtliches Museum, Saal; Heinrich Schepers

Die im Vertragswerk des Westfälischen Friedens 1648 für das Fürstbistum Osnabrück bestimmte alternative Sukzession, nach der sich katholische Fürstbischöfe und protestantische Mitglieder aus dem Haus Brauschweig-Lüneburg in der Herrschaftsfolge des Hochstiftes abwechseln sollten, ermöglichte dem aus dem Welfenhaus stammenden Ernst August I. die Regierungsübernahme im Hochstift. Der ehrgeizige protestantische Fürstbischof initiierte den Bau einer Residenz im Osnabrücker Stadtgebiet und unterstrich damit seine weitreichenden machtpolitischen Ambitionen. Der Residenzbau visualisierte auch in den folgenden Jahren bis zur Säkularisierung des Hochstiftes 1802 die Herrschaft von katholischen und protestantischen Fürstbischöfen, die das Schloss gleichermaßen nutzten.

Die anderen „68er“ – Generationenkonflikte innerhalb der Osnabrücker CDU?

Anti-Vietnamkriegs-Demonstration 1968 in Osnabrück; © Neue Osnabrücker Zeitung, 20. Februar 1968; Fotograf: Kurt Löckmann.
Anti-Vietnamkriegs-Demonstration 1968 in Osnabrück; © Neue Osnabrücker Zeitung, 20. Februar 1968; Fotograf: Kurt Löckmann

Mittwoch, 13. Juni 2018, 16.30 Uhr, Kulturgeschichtliches Museum, Saal; Reiner Wolf

Das „Epochenjahr ‘68“ gilt allgemein als Aufbruch politisch links orientierter Jugendlicher. Doch funktioniert die Logik eines Links-Rechts-Schemas nur bedingt. Das, was mit dem Etikett „68“ versehen werden kann, reicht von der antiautoritären Fraktion innerhalb des SDS bis zu einem alle Lebensbereiche erfassenden Wandel der Gesellschaft. Der Referent analysiert, inwieweit es sich bei den radikal-linken Aufbrüchen Ende der 1960er Jahre um politische Begleiterscheinungen eines tiefer greifenden sozialen wie kulturellen Wandels handelt. Ein umfassender gesellschaftlicher Umbruch müsste auch jenseits der einschlägigen Kreise und abseits der prominenten Metropolen Wirkung entfaltet haben. Dazu sollen Entwicklungen innerhalb der Osnabrücker CDU näher betrachtet werden.

Museumsquartier Osnabrück
Felix-Nussbaum-Haus / Kulturgeschichtliches Museum

Lotter Str. 2, 49078 Osnabrück
Telefon 0541 323 22 07
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Museums- und Kunstverein

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Öffnungszeiten
Di-Fr     11-18 Uhr
Sa/So   10-18 Uhr
 
Stadtgespräche

Einzelveranstaltung 2 Euro
Alle sieben Termine 10 Euro
Mitglieder Museums- und Kunstverein
Osnabrück e.V. kostenfreie Teilnahme


www.osnabrueck.de/kgm

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