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Sechs Jahrhunderte in den Stadtgesprächen 2016/17

Geschichte und Geschichten im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück

Ab Dezember startet das Kulturgeschichtliche Museum der Stadt Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. die neue Reihe seiner „Stadtgespräche“. In sieben Episoden werden sechs Jahrhunderte Osnabrücker Geschichte beleuchtet. Anhand von wertvollen Originalen aus der Sammlung des Museums geht es vom Ausgang des Mittelalters über die Reformationszeit, den Barock, das Zeitalter der Aufklärung und das „historische“ 19. Jahrhundert bis in die Moderne.

„Liebe contra Staatsräson – Das Schicksal der ‚Prinzessin von Ahlden‘“

Gemälde der „Prinzessin von Ahlden“ als Flora (1686); © Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück
Gemälde der „Prinzessin von Ahlden“ als Flora (1686); © Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück

„Liebe contra Staatsräson – Das Schicksal der ‚Prinzessin von Ahlden‘“ stellt Anja Seelke am Mittwoch, 15. März, 16.30 Uhr, im Vortragssaal des Kulturgeschichtlichen Museums vor. „Filmreif“ ist die Geschichte der Kurprinzessin Sophia Dorothea von Hannover (1666–1726), von dem das Kulturgeschichtliche Museum ein Porträt als Flora im Bestand hat. Ihre verbotene Liebe mit dem Grafen Philipp Christoph von Königsmarck (1665–1694) endete mit dessen Ermordung und ihrer lebenslangen Verbannung auf das Schloss Ahlden. Die Lesung findet vor Porträts statt.

„Möser & Co. – Büsten berühmter Osnabrücker“

Gipsbüste von Justus Möser (nach 1794); © Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück
Gipsbüste von Justus Möser (nach 1794); © Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück

Über „Möser & Co. – Büsten berühmter Osnabrücker“ spricht Ralf Langer am Mittwoch, 26. April, 16.30 Uhr, im Vortragssaal des Kulturgeschichtlichen Museums. Berühmten Osnabrücker Persönlichkeiten wie Justus Möser (1720–1794) oder Johann Carl Bertram Stüve (1798–1872) wurden große und kleine Denkmäler gesetzt. Neben den Bronzestandbildern im Stadtbild existieren im Bestand des Museums auch einige Büsten. Gibt es eventuell eine Verbindung zwischen Büsten und Denkmälern?

„Reformation – cool, hipp oder out?”

Christus als Lehrer. Ausschnitt aus einer Lutherbibel (1649); © Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück
Christus als Lehrer. Ausschnitt aus einer Lutherbibel (1649); © Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück

„Reformation – cool, hipp oder out?” ist der Titel des Stadtgesprächs am Mittwoch, 24. Mai, 16.30 Uhr, im Vortragssaal des Kulturgeschichtlichen Museums mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Carolinum Osnabrück. Anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Reformation (1517–2017)“ hat das Kulturgeschichtliche Museum gemeinsam mit Osnabrücker Schülerinnen und Schülern die Ausstellung „‚… dat hillige Evangelium recht prediken‘ – Osnabrück im Zeitalter der Reformation“ entwickelt (22. Mai bis 31.Oktober). In der Veranstaltung berichten die Beteiligten über den Entstehungsprozess des Projektes sowie Ziele und Besonderheiten der Ausstellung.

„Das ‚alte‘“ Osnabrück – eine fotografische Zeitreise“

Fotografie des Neumarktes von Rudolf Lichtenberg (1930er Jahre); © Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, Fotosammlung
Fotografie des Neumarktes von Rudolf Lichtenberg (1930er Jahre); © Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, Fotosammlung

„Das ‚alte‘“ Osnabrück – eine fotografische Zeitreise“ stellt am Mittwoch, 14. Juni, 16.30 Uhr, Julian Egbert im Vortragssaal des Kulturgeschichtlichen Museums vor. Im Zweiten Weltkrieg wurde Osnabrücks Altstadt fast vollständig zerstört. In der Nachkriegszeit wurde zwar versucht, das „mittelalterliche“ Stadtbild in seiner Struktur weitgehend zu erhalten, dennoch hat sich sehr viel verändert. In seinem FSJ Kultur-Projekt „Osnabrück in alten Fotografien“ versucht Julian Egbert, anhand von Fotos aus dem Bestand des Museums das Bild der Stadt vor 1939 neu erstehen zu lassen.


www.osnabrueck.de/kgm

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