Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Sofortprogramm Saubere Luft

Bund fördert erneut kurzfristig Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur für die gewerbliche Wirtschaft

Jetzt heißt es wieder, schnell sein: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (Handwerker, Taxiunternehmen und viele mehr), die mit ihren Fahrzeugen hauptsächlich im Osnabrücker Stadtgebiet unterwegs sind, können nun wieder kurzfristig bis Freitag, 25. Mai 2018, Bundeszuschüsse zur Beschaffung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen sowie entsprechender Ladeinfrastruktur beantragen. 150 Millionen Euro stehen dafür aus dem sogenannten „Dieselfonds“ bundesweit seit Anfang 2018 zur Verfügung.

Als weitere Maßnahme des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017 bis 2020“ unterstützt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) kurzfristig die besonders mit Stickstoffdioxid belasteten deutschen Städte bei der Umstellung auf Elektrofahrzeuge. Einen Investitionszuschuss beantragen können jetzt auch Unternehmen aller Art, die hauptsächlich in der Stadt Osnabrück unterwegs sind. Beantragt werden können Zuschüsse zu den Mehrkosten eines E-Fahrzeugs oder Hybrids gegenüber einem konventionell betriebenen Fahrzeug. Wirtschaftlich tätige Antragssteller bekommen zwischen 40 und 60 Prozent der Mehrkosten erstattet. Kleine Unternehmen 60 Prozent, Mittlere Unternehmen 50 Prozent und Großunternehmen 40 Prozent Die Art und der Typ des Fahrzeugs ist breit gefächert und umfasst viele Hersteller und Modelle. Neben vollelektrischen werden auch Hybridfahrzeuge bezuschusst, die eine Reichweite unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine von mindestens 40 Kilometern erreichen oder weniger als 50 g/km CO2 ausstoßen.

Neu gegenüber dem Förderaufruf im Januar 2018 ist, dass nicht nur die Investition in Ladesäulen, sondern auch die Installationskosten für diese voll bezuschusst werden. Wer also Ladeinfrastruktur aufbauen will, hat hier besondere Vorteile.

Voraussetzung für alle Antragssteller ist, dass das Fahrzeug innerhalb von zwölf Monaten nach Bewilligung des Antrags beschafft wird und mindestens 24 Monate im Besitz des Antragsstellers verbleibt. Das Antragsverfahren ist bis zum 25. Mai 2018 einfach online zu erledigen: https://www.vdivde-it.de/submission/bekanntmachungen/erneuerbar-mobil-sofortprogramm/. Nur wer eine Beschaffung im großen Stil durchführen möchte, der wird zusätzlich aufgefordert, neben der Online-Antragstellung noch einen schriftlichen Antrag nach vorgebendem Muster  einzureichen (das Muster finden Sie hier) Wer Interesse hat, findet hier den Leitfaden zur Antragstellung. Weitere Informationen erteilt die Stadt Osnabrück, Fachbereich Umwelt und Klimaschutz; E-Mail: umwelt(at)osnabrueck.de; Telefon: 0541 323-3173.

Hintergrund

Wie sich so ein Zuschuss berechnet, verdeutlichen Beispiele: Ein Taxiunternehmen möchte mindestens zwei Fahrzeuge anschaffen. Statt eines fossil angetriebenen Fahrzeugs eines namhaften Herstellers wählt es die elektrische Variante des gleichen Typs. Die Mehrkosten belaufen sich je Fahrzeug auf ca. 8.000 Euro netto. Da es sich um ein wirtschaftlich tätiges kleines Unternehmen handelt, werden 60 Prozent der Mehrkosten als Zuschuss vom Bund übernommen – also 4.800 Euro je Fahrzeug. Eine eigene Ladesäule würde ebenfalls mit 60 Prozent der Anschaffungs- und Installationskosten bezuschusst, bei 3.000 Euro Anschaffung- und Installationskosten gäbe es 1.800 Euro Zuschuss.

Ein zweites Beispiel: Ein Betrieb möchte mindestens zwei Kastenwagen anschaffen. Die elektrische Alternative zum konventionellen Fahrzeug des gleichen Typs, ist in der Anschaffung 17.000 Euro teurer. 6.800 Euro von den Mehrkosten würde der Bund je Fahrzeug übernehmen. Zusätzlich wird bei Bedarf auch hier die Ladesäule (siehe oben) bezuschusst.


    www.osnabrueck.de

    Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2017: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

    zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen