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Als in Osnabrück „dat hillige Evangelium“ richtig gepredigt werden sollte

E441_LutherBibel_1649.jpg; Titelkupfer der Lutherbibel aus der Osnabrücker Familie Möser
(Ausgabe: Nürnberg, Wolfgang Endter, 1649)
Fotograf: Christian Grovermann, Osnabrück; © Felix-Nussbaum-Haus / Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, E 441
E441_LutherBibel_1649.jpg; Titelkupfer der Lutherbibel aus der Osnabrücker Familie Möser
(Ausgabe: Nürnberg, Wolfgang Endter, 1649)
Fotograf: Christian Grovermann, Osnabrück; © Felix-Nussbaum-Haus / Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, E 441

Kulturgeschichtliches Museum erarbeitet gemeinsam mit Jugendlichen Ausstellung über Osnabrück im Zeitalter der Reformation

Vom 21. Mai bis 31. Oktober 2017 zeigt das Kulturgeschichtliche Museum im Hauptgebäude die Ausstellung „… dat hillige Evangelium recht prediken“ – Osnabrück im Zeitalter der Reformation. Vor dem Hintergrund des Gedenkjahres „500 Jahre Reformation“ stellt die Ausstellung die Anfänge der Reformation in Osnabrück dar, reflektiert die Geschichte der Stadt im Übergang zur Neuzeit und ordnet dabei die regionalen Besonderheiten in den historischen Gesamtkontext des Zeitalters der Konfessionalisierung ein.

Arbeiten gemeinsam an einem Ausstellungsprojekt zur Osnabrücker Reformationsgeschichte: Jugendliche des Gymnasiums Carolinum und das Kulturgeschichtliche Museum; 
Fotograf: Rainer Lahmann-Lammert, Osnabrück
© Neue Osnabrücker Zeitung
Arbeiten gemeinsam an einem Ausstellungsprojekt zur Osnabrücker Reformationsgeschichte: Jugendliche des Gymnasiums Carolinum und das Kulturgeschichtliche Museum; 
Fotograf: Rainer Lahmann-Lammert, Osnabrück
© Neue Osnabrücker Zeitung

In Osnabrück predigte der Augustinermönch Gerhard Hecker 1521 in der Augustinerkirche erstmals nach der neuen Lehre. Sie wurde jedoch erst 1543 vom Stadtrat eingeführt. Am 2. Februar 1543 hielt der in Quakenbrück geborene Luther-Schüler Hermann Bonnus in der Marienkirche den ersten offiziellen evangelischen Gottesdienst in der Stadt. Der Osnabrücker Reformator verfasste zudem eine evangelische Kirchenordnung, die der Bischof am 11. Mai 1543 bestätigte.

Hermann Bonnus (Quakenbrück 1504 – 1548 Lübeck)
Lithografie von Carl Mathias Ronning, um 1843
; Fotograf: Thorsten Heese, Osnabrück
; © Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, 3262 b
Hermann Bonnus (Quakenbrück 1504 – 1548 Lübeck)
Lithografie von Carl Mathias Ronning, um 1843
; Fotograf: Thorsten Heese, Osnabrück
; © Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, 3262 b

Das Besondere an der Ausstellungskonzeption ist, dass sie das Museum gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Osnabrücker Gymnasiums Carolinum entwickelt. Die Jugendlichen lernen dabei nicht nur, wie eine Ausstellung entsteht, sondern sie werden zugleich in museumspädagogischen Workshops dazu befähigt, Gleichaltrige durch die Ausstellung zu begleiten und ihnen das historische Thema unter gegenwartsbezogenen Fragestellungen näher zu bringen.

Entsprechende Führungen können gebucht werden über: Museumspädagogischer Dienst Osnabrück, Ralf Langer, Telefon: 0541 323 2064, E-Mail: langer(at)osnabrueck.de.


www.osnabrueck.de/kgm

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