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Bombenentschärfung in Schinkel

15.000 Menschen müssen am 17. März ihre Wohnungen bis 16 Uhr verlassen haben

Plan Bombe Schinkel
 
Im Stadtteil Schinkel wurde ein möglicher Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Wegen der Entschärfung müssen rund 15.000 Bürgerinnen und Bürger ihre Wohnungen am Mittwoch, 17. März, bis 16 Uhr verlassen haben.

Das Evakuierungsgebiet erstreckt sich innerhalb folgender Grenzen (siehe beiliegender Plan): Heiligenweg zwischen Ruppenkampstraße und Mindener Straße, Schellenbergstraße zwischen Mindener Straße und Carl-Fischer-Straße, Carl-Fischer-Straße, Bahnlinie zwischen Carl-Fischer-Straße und Fußgängerunterführung Bohmter Straße, Bohmter Straße zwischen Bahnlinie und Krelingstraße, Krelingstraße, Gelände KME, Gartlage, Haster Weg zwischen Gartlage und Bahngelände, Bahngelände, Fußweg zwischen Bremer Straße und Rappstraße, Grünanlage zwischen Gnadenkirche und Weberstraße, Im Wegrott und Ruppenkampstraße. Die diesen Bereich begrenzenden Straßen und Flächen sind frei zugänglich beziehungsweise befahrbar.

Für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, überwiegend aus dem Stadtteil Schinkel, steht ein Evakuierungszentrum in der Gesamtschule Schinkel, Windthorststraße, zur Verfügung.

Bis zum Abschluss der Evakuierung fahren Busse des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Osnabrück von allen Haltestellen im Evakuierungsbereich zur Gesamtschule Schinkel, Windthorststraße.

Die Straßen im Evakuierungsbereich sind ab 16 Uhr gesperrt. Der Linienverkehr des Verkehrsbetriebs läuft bis zum Abschluss der Evakuierung weiter. Ein Aussteigen im gesperrten Gebiet ist dann nicht mehr möglich.

Für bettlägerige oder kranke Personen bestehen Transportmöglichkeiten durch die Feuerwehr, Telefon 0541/323-1200. Dabei ist unbedingt anzugeben, ob die Person sitzend oder liegend transportiert werden kann. Notwendige Transporte können ab sofort, sollten jedoch unbedingt vor der Maßnahme angemeldet werden.

Die Entschärfung des Blindgängers kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Dies wird mehrere Stunden dauern. Es sollten daher unbedingt alle notwendigen Dinge wie Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitgenommen werden.

Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ältere und insbesondere auch ausländische Nachbarn über die Evakuierung zu informieren.

Die Stadtverwaltung appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die evakuiert werden müssen, sich vor dem Verlassen der Wohnung zu vergewissern, dass Elektro- und Gasgeräte wie beispielsweise Bügeleisen oder Herd ausgeschaltet und alle Wasserhähne geschlossen sind. Auch sollten keine brennenden Kerzen in der Wohnung zurückgelassen werden.

Durch die Maßnahme sind unter anderem die Hauptverkehrsachsen Bohmter Straße/Bremer Straße und Mindener Straße gesperrt. Hierdurch ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Verkehrsteilnehmer sollten diesen Bereich möglichst weiträumig umfahren. Ortskundige Autofahrer sollten über Hannoversche Straße und A33 beziehungsweise Knollstraße und Haster Weg ausweichen.

Einschränkungen im Bahnbetrieb werden nicht erwartet. Der Hauptbahnhof ist durchgängig geöffnet und erreichbar.

Für Fragen ist am Dienstag, 16. März, von 8 bis 18 Uhr und Mittwoch, 17. März, von 8 Uhr bis zum Ende der Maßnahme ein Bürgertelefon unter Telefon 0541/323-3331 geschaltet.


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