Die Treppe in den zweiten Stock war bis vor fünf Jahren eine sportliche Übung. Jetzt wird sie beschwerlich. Das Badezimmer ist schon 20 Jahre alt. Was ist bei einer Renovierung nicht nur schön, sondern jetzt bequem und später sinnvoll, falls ein Pflegedienst bei täglichen Dingen hilft? Kann „Wohnen in Gemeinschaft“ als neues soziales Netzwerk aus Nachbarn und Freunden die familiären Beziehungen ergänzen?
Um den Einstieg in das vielschichtige Thema zu erleichtern und konkrete Informationen für Osnabrück zu geben, hat der Arbeitskreis Wohnen und Leben im Alter der Lokalen Agenda 21 Osnabrück gemeinsam mit dem städtischen Referat für Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung die Broschüre „Wohnen im Alter in Osnabrück“ herausgegeben.
Die Broschüre gibt einen Überblick über die verschiedenen Wohnformen. Tipps für das Wohnen zu Hause finden sich ebenso wie Informationen mit Adressen zum Betreuten Wohnen oder zu Pflegeeinrichtungen. Zur besseren Übersicht sind die Einrichtungen in der Mitte der Broschüre auf einem Stadtplan eingezeichnet. Zum Wohnen in Gemeinschaft werden erste Grundlagen erklärt.
Die Herausgeber ermuntern mit der Information dazu, sich rechtzeitig mit der aktuellen Wohnsituation zu befassen und für die kommenden Jahre zu planen. Das Nachdenken darüber, wie man im Alter leben möchte, sollte nicht bis ins Alter verschoben werden. In einem Punkt sind sich alle Menschen trotz unterschiedlicher Wohnvorstellungen einig: Das Bewahren einer möglichst großen Selbstständigkeit bis ins hohe Alter ist eines der wichtigsten Ziele.
Die Broschüre umfasst 36 Seiten und ist kostenlos in der Bürgerberatung, Bierstraße 20, 49074 Osnabrück, erhältlich. Sie kann auch im Internet unter www.osnabrueck.de heruntergeladen werden
Ansprechpartner bei der Stadt Osnabrück ist das Referat für Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung, Bierstraße 17/18, 49074 Osnabrück, Frau Steinkamp, Telefon: 0541/323-4429 (montags, mittwochs, freitags), E-Mail: steinkamp osnabrueck.de
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