„Über die Sprache lernt man das Leben. Eine gute Sprachbeherrschung ist Voraussetzung, um Empfindungen, Erfahrungen und Erlebnisse richtig ausdrücken zu können“, sagte Gisela Bohnenkamp zu den Zielen der Stiftung. Das gelte besonders für Kinder mit Migrationshintergrund, in deren Familien nicht oder wenig Deutsch miteinander gesprochen wird. „Uns ist wichtig, dass dieses Projekt zur Sprachförderung und Umweltbildung gemeinsam von Stadt und Landkreis durchgeführt wird, damit wir möglichst viele Kinder aus der Region fördern können.“
Der Lernstandort Noller Schlucht und das Schullandheim Mentrup-Hagen kümmern sich während der beiden Campwochen um die Unterbringung und Verpflegung. Am Wochenende kehren die Kinder zurück in ihre Familien. An den zwei Standorten finden auch die Projektarbeiten am Nachmittag zu Natur- und Umweltthemen statt, die vom Team des Lernstandortes in Nolle und in Mentrup-Hagen von der Firma OS-Wald durchgeführt werden. Die Sprachförderung führt der Verein zur pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien (VPAK) durch. Der Verein unterstützt in Osnabrück seit 25 Jahren Kinder und Jugendliche beim Erwerb der deutschen Sprache. Die Betreuung werden Studierende der Evangelischen Fachschulen für Sozialpädagogik Osnabrück übernehmen. Die Projektleitung hat der Landkreis Osnabrück. Die Stadt Osnabrück ist Projektpartner.
Weitere Informationen über das Sommercamp gibt Werner Hülsmann, Integrationsbeauftragter, Landkreis Osnabrück, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Telefon: 0541/501-2181, werner.huelsmann@lkos.de
Foto v. li.: Michael Prior, Geschäftsführer der Bohnenkamp-Stiftung; Gisela Bohnenkamp; Oberbürgermeister Boris Pistorius
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