Die älteste Bestattung ist die des 1903 verstorbenen Oberregierungsrats August Wegner. Zudem liegt seine Frau Antoinette Wegner, die 1858 als Fürstin von Sulkowska des polnischen Hochadels geboren wurde, in einer der vier Grabkammern.
Im Laufe der Jahre wurde insbesondere die pyramidenförmige Dachkonstruktion durch Flugsamen und anschließende Pflanzenbildung geschädigt. Die Kraft der aufwachsenden Pflanzen weitete die Fugen so sehr, dass die Konstruktion stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, auch durch eindringendes Wasser.
Nachdem Mitarbeiter des Osnabrücker ServiceBetriebs die Sicht auf das Mausoleum abgestimmt auf den historischen Zustand wieder hergestellt hatten, konnte die mit den Sanierungsarbeiten beauftragte Firma ihre Arbeit aufnehmen.
Folgende Arbeitsschritte sind notwendig: Entfernen des Bewuchses, Abdichtung offener Bereiche, statische Sicherung der Eckpunkte im Auflagebereich des Daches, Ersetzen fehlender oder schadhafter Bestandteile und die Restaurierung der Fassaden und der Einfassungsmauern. Das Mausoleum Wegner kann sich dann im nahenden Frühling den Besuchern des Hasefriedhofs von seiner besten Seite zeigen.
Der Hasefriedhof darf sich somit auch weiterhin eines seiner bedeutenden Bauten sicher sein. Leider reichen die finanziellen Mittel der Stadt nicht zur Umsetzung ähnlich notwendiger Instandsetzungsmaßnahmen. Jedoch werden zurzeit insbesondere gartendenkmalpflegerische Arbeiten im Rahmen des Projektes „Historisches bewahren“ auf den historischen Friedhöfen Hasefriedhof und Johannisfriedhof durchgeführt. Im Rahmen des Projekts werden in Abstimmung mit dem „Förderkreis Hasefriedhof und Johannisfriedhof e.V.“ zudem Wege gesucht, die Denkmal-Unterhaltung der Friedhöfe auch für die Zukunft finanziell zufriedenstellend abzusichern.
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