Es ist eine faszinierende Welt mit einer Dynamik entstanden, die trotz oder sogar aufgrund der industriellen Nutzung, wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere bietet − Lebensräume aus zweiter Hand. Die Flächen des Steinbruchs und ihre Umgebung sind daher von hoher Bedeutung für den Biotop- und Artenschutz und genießen in großen Bereichen gesetzlichen Schutz.
Erste Planungen für den Piesberg zu einem Kultur- und Landschaftspark wurden bereits 1997 mit dem Grünordnungsplan (GOP) Piesberg vorgelegt. Danach soll der Piesberg zu einem Kultur- und Landschaftspark entwickelt werden, der dem Naturschutzgedanken, der kulturhistorischen Bedeutung des Berges und dem Bedürfnis der Menschen in Osnabrück und Umgebung nach einem abwechslungsreichen Naherholungsgebiet gerecht wird. Die vielfältige Geschichte des Berges wird dabei nicht verdeckt, sondern anhand vorhandener Zeugnisse und Spuren erzählt.
Im Januar 2008 wurde der naturschutzfachliche Beitrag zur Entwicklung des Piesbergs zu einem Kultur- und Landschaftspark in der Ideenskizze "LASSEN_LENKEN_LERNEN – Naturschutz am Piesberg" neu zusammengefasst. Mit dieser Ideenskizze hat sich die Stadt Osnabrück als Projektträger an dem Bundeswettbewerb für Naturschutzgroßprojekte "idee.natur" beteiligt.




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