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Abfall vermeiden 

Abfall vermeiden

Abfallvermeidung bedeutet: die Abfallmengen zu reduzieren, den Rohstoffeinsatz pro Produkteinheit und den Schadstoffeinsatz zu verringern.

Abfallarm einkaufen

Erstes Logo Mehrwegsystem Flaschen
Zweites Logo Mehrwegsystem Flaschen
Private Haushalte können Abfälle vermeiden, indem sie Produkte in Mehrwegverpackungen kaufen.
  • Das Umweltfreundliche Mehrwegsystem wird durch das nebenstehende Symbol gekennzeichnet. Das Zeichen befindet sich auf dem Etikett von Bier-, Fruchtsaft- und Mineralwasserflaschen. Die Vorteile von Mehrweg-Flaschen liegen in der Abfallreduzierung bei einer bis zu 50-mal möglichen Wiederverwendung, in kürzeren Transportwegen bei regionaler Vermarktung und damit verbunden einem geringeren Kohlendioxid- und Feinstaub-Ausstoß.
  • Abfallarm verpackte Produkte kaufen wie zum Beispiel Konzentrate, Nachfüllpackungen oder Schlauchpackungen.
  • Unverpackte Waren Wurst und Käse können entsprechend des niedersächsischen Hygienerlasses in eigene Gefäße gefüllt werden. Diese müssen dazu natürlich absolut sauber sein.

Der Abfallvermeidung durch den privaten Endverbraucher sind jedoch deutlich Grenzen durch das Angebot des Handels gesetzt, wenn zum Beispiel bestimmte Produkte oder Marken nur in Einwegverpackungen angeboten werden.

Eigenkompostierung

Comic Bioabfall
Bei der Kompostierung handelt es sich nicht um eine komplizierte Wissenschaft. Jedermann kann mit einfachen Mitteln und entsprechender Ausbringungsfläche einen Kompost betreiben. Hinweise zur Kompostierung sind in der entsprechenden Fachliteratur zu finden.

Freistellung von der Biotonne bei Eigenkompostierung

Comic braune Tonne mit Stopschild
Wer selbst kompostieren will und dafür auf die Biotonne verzichten will, muss einen Antrag auf Freistellung vom Anschluss- und Benutzungszwang für die Biotonne stellen. Dieser Antrag muss vom Grundstückseigentümer unterschrieben werden, wobei durch den Grundstückseigentümer verantwortlich erklärt wird, dass alle Personen auf dem Grundstück kompostieren.

Voraussetzungen für die Befreiung von der Biotonne sind:

  • dass eine Gartenfläche als Ausbringungsfläche für Kompost von mindestens 20 Quadratmetern (ohne Rasenfläche) pro gemeldeter Person vorhanden ist.
  • dass tatsächlich alle auf dem Grundstück anfallenden organischen Abfälle auf diesem Grundstück kompostiert werden und der entstandene Kompost dort genutzt wird. Es gibt eine Ausnahme: für Gartenabfälle stehen weiterhin die städtischen Grünabfallcontainer zur Verfügung. Organische Abfälle dürfen jedoch nicht über die graue Restmülltonne entsorgt werden.
  • dass Kontrollen des Komposters und der Restmülltonne seitens der Stadt auf dem Grundstück durchgeführt werden dürfen.

Nach Eingang des Antrags erfolgt vor Ort eine Kontrolle, ob die Eigenkompostierung ordnungsgemäß durchgeführt wird. Ist dies der Fall, wird dem Antrag stattgegeben und die Biotonne abgeholt.


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Hafenringstraße 12
49090 Osnabrück

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