Der Mensch verändert durch Entdeckungen, Kriege und Erfindungen seit Anbeginn seines „Wirkens“ die Erde. Seine ständigen Begleiter sind dabei Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen.
Vor etwa 7000 Jahren begann die Einwanderung von Völkern aus dem Mittelmeerraum ins heutige Deutschland. Diese Menschen etablierten den Ackerbau und die Viehzucht. Auf diesem Weg gelangten auch die ersten Getreidearten und Ackerwildkräuter nach Mitteleuropa.
Nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus im Jahr 1492 konnte ein Austausch von Arten über Kontinente hinweg stattfinden. Arten aus Amerika gelangen nach Europa und umgekehrt.
Mit der Industriellen Revolution vor etwa 150 Jahren beschleunigte sich der Austausch von Arten rasant. Die Erfindung der Dampfmaschine verkürzte den Transport zu Land und auf dem Wasser.
Heute ist es möglich, mit dem Flugzeug innerhalb weniger Stunden jeden Punkt der Erde zu erreichen. Die Chancen, dass fremde Arten diesen kurzen Transport überleben, sind hoch.