Beim Spaziergang durch Feld, Flur und Wald wird kaum auffallen, dass es sich oftmals gar nicht mehr um heimische Tiere und Pflanzen handelt, die wir hier beobachten.
Das gezielte Ansiedeln von fremden Arten hat in den meisten Fällen nur einen Grund: der Mensch will einen wirtschaftlichen Nutzen aus der Einführung dieser Arten ziehen. Durch diese Hoffnung auf gesteigerte Erträge wurden und werden ganze Landschaften nachhaltig verändert.
Naturschützer und Ökologen sehen in der Ansiedlung „neuer“, nicht einheimischer Arten jedoch auch Gefahren für die heimische Natur. So mancher Exot entpuppte sich im Nachhinein als Schädling, der statt wirtschaftlicher Vorteile ganze Ökosysteme durcheinander brachte und hohe Kosten verursachte.
Das bewusste Einführen „neuer“, nicht heimischer Arten wird daher von verschiedenen Interessengruppen kontrovers diskutiert, da es je nach Betrachtungsweise mehr Vorteile oder mehr Nachteile verspricht.