Textnavigation am Seitenfuß
Start
• Aliens

Ausstellung
• Aliens weltweit
• Kontamination
• Der Mensch
• Ahnengalerie
• Einwohnermeldeamt
• Aliens kulinarisch
• Ballastwasser
• Alien Economy
• Im Park
• Alienforscher

Service
• Anfahrt
• Öffnungszeiten
• Wanderausstellung
• Rahmenprogramm
• Kontakt
• Linktipps

Leihnehmer
• Allgemeines
• Voraussetzungen
• Verträge

Über uns
• Aktuelles
• Das Projektteam
• Museum am Schölerberg
• Uni Bielefeld
• Medienpartner & Sponsoren
• Impressum

Kanadagänse
Logo

Neobiota - Aliens im Vorgarten

Umgangssprachlich nennt man sie Einwanderer, Eindringlinge, Exoten, Invasoren, Fremdlinge oder im englischen Sprachgebrauch auch Aliens. Doch wer vermutet, dass sich hinter diesen Begriffen außerirdische Lebensformen verbergen, welche die Erde bedrohen, der irrt. Es handelt sich hierbei vielmehr um Pflanzen- und Tierarten, die durch den Menschen in für sie neue Lebensräume gebracht wurden.

In der Wissenschaft werden sie Neobiota genannt. Doch eines wird durch die oben genannten Begriffe deutlich: gern gesehen sind sie meistens nicht. Und das hat auch seine Gründe. So können sie zum Beispiel heimische Arten verdrängen, Ökosysteme verändern und wirtschaftliche Schäden anrichten. Diese Problematik hat beispielsweise in Australien, Neuseeland und Hawaii irreparable Schäden an der dortigen Natur verursacht. Dagegen sind die Auswirkungen, die von gebietsfremden Arten in Deutschland ausgehen, eher als gering einzustufen. Man bedenke jedoch, dass allein durch die Seeschifffahrt zehn Millionen Tonnen Ballastwasser jährlich aus der ganzen Welt in deutsche Häfen oder küstennahe Gebiete gepumpt werden. Da sich in diesem Wasser Abertausende von Organismen befinden, ist die Gefahr einer Ausbreitung fremder Arten immer vorhanden. Dies kann zu einer Veränderung der heimischen Flora und Fauna führen. Die Ausbreitung fremder Organismen wird neben der Zerstörung von Lebensräumen als größte Bedrohung für die Artenvielfalt angesehen. Jedoch sind diese Erkenntnisse meistens nur in Fachkreisen bekannt.

Daher hat sich das Museum am Schölerberg entschieden, zusammen mit dem Lehrstuhl für experimentelle Ökologie und Ökosystembiologie der Universität Bielefeld eine Wanderausstellung zum Thema „Gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten“ zu entwickeln. Hiermit kann eine Basis geschaffen werden, um das Phänomen nicht-heimischer Organismen einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Auszüge aus dem Osnabrücker Gästebuch:

Eine schöne Ausstellung mit ansprechenden Texten.

Ist echt klasse geworden! Besser kann man das Thema nicht vermitteln!

Professionalität gepaart mit einem Schuss Humor und vor allem Realitätssinn! Hervorragend gelungenes Konzept! Glückwunsch!

Die Wanderausstellung ist seit dem 04.01.2009 im Naturkundemuseum Chemnitz zu sehen!

Bild:
Alt_Text: Bildunterschrift
Bild:
Waschbär
Seitenanfang
© 2006 Stadt Osnabrück - Postfach 44 60 - 49034 Osnabrück - Telefon: (0541) 323-0 - E-Mail: redaktion@osnabrueck.de