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Morgenland Festival Osnabrück


 

Das neunte Morgenland Festival Osnabrück findet vom 27. September bis 06. Oktober 2013 statt. Der Programmschwerpunkt 2013 ist "Bagdad - Kulturhauptstadt der Arabischen Welt".
Das Programm wird im Frühjahr 2013 vorgestellt.

 

"Das Morgenland Festival Osnabrück setzt neue Standards in der Begegnung zwischen West und Ost." Stefan Buchen, Qantara.de

Das Morgenland Festival Osnabrück fand erstmalig 2005 statt und erspielte sich innerhalb kürzester Zeit einen herausragenden Ruf unter den internationalen Musikfestivals. Vernetzt mit Musikinstitutionen weltweit, ist das jährliche Festivalprogramm repräsentativ für die gegenwärtige Musikkultur des Nahen und Mittleren Ostens, von traditioneller Musik bis Avantgarde, von klassischer bis Rockmusik. Die Musikprojekte werden von Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen und Workshops begleitet.

Das Morgenland Festival Osnabrück bietet keinen reinen Kulturimport, vielmehr einen Coworking Space, einen Ort, an dem Musiker verschiedener (Musik)Kulturen experimentieren, sich gegenseitig austauschen und inspirieren können. So entstand 2009 das Morgenland Chamber Orchestra mit Musikern aus dem Iran, Aserbaidschan, Syrien und Deutschland, ging die Syrian Bigband mit Solisten aus aller Welt nach der Aufführung in Osnabrück zu Spielorten wie Berlin, Damaskus, Amman auf Tournee, spielte die uigurische Rockband "Qetiq" mit einem syrischen Klarinettisten und deutschen Drummer in Osnabrück, traf mit dem Projekt "Qasida" spanischer Flamenco auf arabische und persische Musik. Auch langjährige Kooperationsprojekte, wie der jährliche Schüleraustausch zwischen dem Barenboim-Said Conservatory Nazareth und der Musik & Kunstschule Osnabrück oder die Orchesterpartnerschaft zwischen dem Tehran Philharmonic Orchestra und dem Osnabrücker Symphonieorchester sind dem einzigartigen Konzept dieses Festivals zu verdanken.

Nicht zuletzt durch die Gastspiele des Tehran Symphony Orchestra in Deutschland – mit Werken persischer Komponisten, aber auch von Beethoven, Tschaikowsky und Frank Zappa – und des Osnabrücker Symphonieorchesters in Teheran erlebte das Festival eine außergewöhnliche Publikums- und Presseresonanz. Von New York Times bis Hindu Post, von Australian News bis Syria Times widmeten viele der großen Medien in Ost und West dem Morgenland Festival Osnabrück ihr Gehör. Mehrere Dokumentarfilmproduktionen entstanden im Umfeld des Festivals sowie eine Vielzahl deutscher und internationaler TV-Beiträge. "Eastern Voices", eine 60-minütige Dokumentation über das Morgenland Festival Osnabrück ist auf BlueRay und DVD bei der renommierten Musikfilm produktionsfirma EuroArts International erschienen. Regie führten die Filmemacher Frank Scheffer und Günter Wallbrecht.

Michael Dreyer, künstlerischer Leiter des Morgenland Festival Osnabrück, erhielt den Praetorius Musikpreis 2009 des Landes Niedersachsen in der Kategorie "Internationaler Friedensmusikpreis"