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Migrationsbeirat

Im Migrationsbeirat der Stadt Osnabrück werden die Belange und Interessen aller Zuwanderergruppen gemeinsam erörtert und in die kommunalpolitischen Diskussions- und Entscheidungsprozesse eingebracht. Der Zweck des Beirates ist es laut Geschäftsordnung, die Beziehungen der in der Stadt  lebenden unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu fördern. In diesem Sinne ist der Beirat eine Interessenvertretung für Menschen mit Migrationshintergrund.

Dem Migrationsbeirat gehören gemäß § 3 der Geschäftsordnung

"als stimmberechtigte Mitglieder an:

a) 16 Personen, die aufgrund ihrer persönlichen Biographie und/oder beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit und/oder ihres persönlichen Engagements, den Zielsetzungen des Migrationsbeirates gerecht werden und die kulturelle Vielfalt der migrantischen Bevölkerung widerspiegeln.

b) je eine Vertreterin oder ein Vertreter der im Rat vertretenen Parteien. Auf eine hälftige Besetzung mit Frauen ist hinzuwirken."

Die 16 Mitglieder vertreten die Interessen der Migranten in Osnabrück. Gemeinsam mit den  Entsandten der Ratsfraktionen bearbeitet der Beirat integrationsrelevante Themen. Ideen und Vorschläge für eine von kultureller Vielfalt geprägten Stadtgesellschaft werden von den ehrenamtlichen Mitgliedern, die überwiegend selbst einen Migrationshintergrund haben, entwickelt und angestoßen.

Der aktuelle Migrationsbeirat, der sich am 21. März 2017 konstituierte, wird bis zur nächsten Kommunalwahl 2021 aktiv sein, jährlich kommt er zu vier bis fünf Sitzungen zusammen. Die Mitgliedschaft ist ehrenamtlich. Grundlage der Arbeit ist die vom Stadtrat am 22. Mai 2012 verabschiedete Geschäftsordnung für den "Migrationsbeirat der Stadt Osnabrück" (Anlage).

Dieses Jahr tagt der Migrationsbeirat jeweils um 17 Uhr öffentlich am 24. Mai, 17. August und 23. November 2017.  Besucherplätze stehen in geringfügiger Anzahl zur Verfügung, Interessierte werden gebeten, sich anzumelden.

Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle des Migrationsbeirats, Ralf Sabelhaus, Telefon 0541 323-4628, sabelhaus(at)osnabrueck.de, zur Verfügung.

Niedersächsischer Integrationsrat (NIR)

Auf Anregung des Ausländerbeirates der Stadt Osnabrück wurde 1984 die Arbeitsgemeinschaft Kommunale Ausländervertretungen Niedersachsen (AG KAN) gegründet und der langjährige Osnabrücker Vorsitzende Julio Molina zum Vorsitzenden gewählt. Die politische Interessenvertretung auf Landesebene wurde vor einigen Jahren in Niedersächsischer Integrationsrat (NIR) umbenannt.

Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Hannover.

www.nds-integrationsrat.de

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    www.osnabrueck.de

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