Die Entstehung und Entwicklung vieler Städte war von naturräumlichen Gegebenheiten abhängig. Das gilt in besonderem Maße auch für das heutige Oberzentrum Osnabrück.
Die westlichen Ausläufer der Mittelgebirge erreichen hier das norddeutsche Tiefland mit seinen ausgedehnten, ehemals unpassierbaren Hochmooren. In der Talweite zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge sowie entlang der Gebirge verlaufen uralte Handelswege. An einer Furt zwischen Westerberg und Gertrudenberg engte sich die sumpfige Hase-Aue auf etwa 300 Meter ein.