Vor 150 Jahren:
Vereinzelte Gehöfte, Gärten, gemeinsames Ackerland, aufgeteilt in Langstreifenfluren auf dem Esch, auf dem Roggen angebaut wird, ein natürlicher Flusslauf, Hecken und lichte Waldgruppen. Wie kam es dazu?
Um dauerhaft Roggen anbauen zu können, beginnen die Bauern im Mittelalter, das Land Jahr für Jahr mit abgestochenen Gras- und Erdsoden, den Plaggen zu düngen. Es entsteht eine dicke Humusschicht, die mit jedem Jahr weiter wächst. Dort, wo die Plaggen gestochen werden, fehlen die Nähr- und Mineralstoffe im Boden. Der natürliche Nährstoffkreislauf wird unterbrochen. Es entstehen baumarme Heiden.