Zu den Tieren unter die Erde geht direkt von den unter.Welten über eine Brücke in den Unterirdischen Zoo des Zoos Osnabrück. Und das ist wortwörtlich gemeint. Denn der Besucher geht selbst unter die Erde und zwar in ein unterirdisches Stollenlabyrinth mit unterschiedlichen Bodentypen, Stützbalken an den Wänden und Baumwurzeln, die durch die Decke brechen. Hier leben Präriehunde, Nacktmulle, Feldhamster & Co. in ihren Höhlen und Tunneln und lassen sich beim Futterholen, Nestbauen oder Schlafen zuschauen.
Auch Ratten haben ein passendes Zuhause gefunden: Sie wuseln durch einen mittelalterlichen Abwasserkanal, der nach dem Vorbild eines tatsächlichen Fundes in Osnabrück gebaut wurde. Wie die Tiere im Dunkeln unter der Erde zurechtkommen, verraten Computer- und Hörstationen. Weitere Highlights: Das Drei-Seiten-Kino oder die Maulwurfs-Holografie. Das ganze Erlebnis gibt es ohne Aufpreis, denn Besucher des Museums haben freien Eintritt in den Unterirdischen Zoo.