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Die Gestaltung der Ausstellung 

Die Gestaltung der Ausstellung

Waldbodenhöhle
Springschwanz
Wiesenboden
 
Den Boden lernt man am besten kennen, wenn man ihn durchwandert. Also haben wir ein System aus Bodenhöhlen gebaut, durch das man hindurchlaufen kann: Boden kann hier vor Ort erforscht werden. Damit folgt die Bodenausstellung jener Philosophie, die dem ganzen Museum zugrunde liegt: Wir möchten auch hier die Sinne ansprechen, die Neugier wecken und so Lust auf mehr machen.

Wichtig war uns dabei, den Boden mit den bestehenden Ausstellungen zu verknüpfen: So ist die Waldbodenhöhle direkt mit der Waldausstellung verbunden, der Bereich Ackerboden grenzt an die Ausstellung Kulturlandschaft, der Kellerraum mit seinem Fokus auf Stadtböden leitet über zur Stadtökologie-Ausstellung. Damit erhält die Raumdramaturgie programmatischen Charakter. Genau wie "draußen" ist der Boden in der Ausstellung in ein System von Wechselwirkungen eingebettet, das ihn verändert und beeinflusst - positiv wie negativ. Die Besucher können so unmittelbar sehen, welche Auswirkungen menschliches Handeln unten im Boden hervorruft - möglich, dass so Einsichten gefördert werden, die auch das eigene Verhalten hinterfragen und verändern.

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