Wichtig war uns dabei, den Boden mit den bestehenden Ausstellungen zu verknüpfen: So ist die Waldbodenhöhle direkt mit der Waldausstellung verbunden, der Bereich Ackerboden grenzt an die Ausstellung Kulturlandschaft, der Kellerraum mit seinem Fokus auf Stadtböden leitet über zur Stadtökologie-Ausstellung. Damit erhält die Raumdramaturgie programmatischen Charakter. Genau wie "draußen" ist der Boden in der Ausstellung in ein System von Wechselwirkungen eingebettet, das ihn verändert und beeinflusst - positiv wie negativ. Die Besucher können so unmittelbar sehen, welche Auswirkungen menschliches Handeln unten im Boden hervorruft - möglich, dass so Einsichten gefördert werden, die auch das eigene Verhalten hinterfragen und verändern.


