Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Leitartikel

14.03.2016

Osnabrücks Geschichte in acht Minuten

Animationsfilm wird auch außerhalb des Kulturgeschichtlichen Museums gezeigt

Ein Animationsfilm zeigt in acht Minuten, wie sich Osnabrück von 780 bis heute entwickelt hat. „Osnabrück im Wandel der Zeiten“ wird bisher nur im Kulturgeschichtlichen Museum in Endlosschleife gezeigt, doch das soll sich ändern: Nicht nur im Rathaus und im Stadthaus geht es bald im Eiltempo durch Jahrhunderte – auch Schulen oder andere Einrichtungen können den Film nutzen. „Es ist Stadtgeschichte im Zeitraffer“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Ein Film, der in Kürze die Besonderheiten der Stadt darstellt, aber auch die brisanten Aspekte nicht auslässt. Er erleichtert den Zugang zur Geschichte.“

Screen Stadtgeschichte Film.
(Screen Stadtgeschichte Film) Screenshot vom Animationsfilm "Osnabrück im Wandel der Zeit"
2015 11 10 Stadtgeschichte Osnabrueck Film 1.
(2015 11 10 Stadtgeschichte Osnabrueck Film 1) Stellen den Animationsfilm „Osnabrück im Wandel der Zeit“ vor (von links): Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Steffen Oetter, Daniel Weingart von der Firma „Close up, Projektbetreuer Heiko Schulze und Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur. Foto: © Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit

Die Tür zum historischen Rathaus öffnet sich und schon beginnt die Reise durch 1395 Jahre. „Osnabrück im Wandel der Zeiten“ ist ein Animationsfilm, der ohne das gesprochene Wort auskommt. Die Stadt wächst am Horizont, während es Tag und Nacht wird und die Jahreszeiten vorüberziehen. Unten am Bildrand dreht sich das Osnabrücker Rad über die Zeitleiste, während Animationen, Bilder und Texttafeln die Geschichte unter die Lupe nehmen. Zum Beispiel den Dombau, die Verleihung des Stadtrechts, die schreckliche Zeit als Hexenverbrennung, die Industrialisierung und den Ersten und Zweiten Weltkrieg. Der Film endet in der Gegenwart.

Die Firma „Close up“ hat den Film unter der Leitung von Steffen Oetter produziert, in der Endphase wurden auch Mitglieder des Kulturausschusses einbezogen. „In unserer Fachjury war es nicht so einfach, sich nur auf die wichtigsten Aspekte zu einigen“, erinnert sich Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur. „Acht Minuten sind nicht viel, da musste auf einiges verzichtet werden.“

Beim Museumstag im Mai 2015 war der Film zum ersten Mal zu sehen. Seitdem ist er für die Besucher des Kulturgeschichtlichen Museums/Felix-Nussbaum-Haus ein Einstieg in die Stadtgeschichte. Diese Ausstellung wird zurzeit überarbeitet. „Sie bekommt neue multimediale Elemente“, kündigt Patricia Mersinger an. „Nach zehn Jahren wurde es Zeit für eine Aktualisierung.“

Der Film „Osnabrück im Wandel der Zeiten“ ist auch ganz ohne Ton verständlich. „Wir wünschen uns, dass er zum Beispiel in Schaufenstern gezeigt wird oder auch im Wartezimmer beim Arzt“, sagt Mersinger. „Gut geeignet ist auch für den Schulunterricht, und wir planen ihn im Stadthaus und Rathaus zu zeigen.“

Linktipp:
Film „Osnabrück im Wandel der Zeiten“ (Youtube)

Film zum Herunterladen (Rechte Maustaste, Ziel speichern unter)


www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2017: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen