Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Hauptinhalt

Treffen des ''Forums Kriegskinder und Kriegsenkel'' in der Villa Schlikker

Das „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ trifft sich seit 2010 im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück, um in einem Dialog zwischen der Generation der Kriegskinder (Jahrgänge 1927 bis 1947) und deren Kindern, den „Kriegsenkeln“, den offenen und verdeckten Spuren des Zweiten Weltkrieges in den Familien nachzuspüren. Das Forum bietet so als öffentliche Plattform die Möglichkeit, die „langen Schatten“ von Krieg und Nazidiktatur gemeinsam zu überwinden.

Das „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ trifft sich regelmäßig an jedem zweiten Dienstag im Monat um 19 Uhr.

Die Termine des Forums Kriegskinder und Kriegsenkel sind im Jahr 2017: 10. Januar, 7. Februar, 14. März, 9. Mai, 13. Juni, 8. August, 12. September, 17. Oktober, 7. November und 5. Dezember.

Der Eintritt ist frei.


Pegida, AfD & Co. – Die neue Rechte auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft

Dienstag, 7. Februar, 19 Uhr

Vortrag von Dieter Beck
In Zusammenarbeit mit Pax Christi Osnabrück

Das selbstbewusste Auftreten rechtspopulistischer Gruppen und Parteien wie „Pegida“ oder „AfD“ markiert Veränderungen im gesellschaftspolitischen Dialog, die in der Bundesrepulik wegen der NS-Vergangenheit lange Zeit nicht für möglich gehalten wurden. Einfache Lösungen mit antidemokratischem und nationalistischem Charakter werden propagiert, das Konzept einer offenen Gesellschaft kritisiert oder ganz abgelehnt. Der Referent stellt Merkmale, Inhalte, und Strategien des rechten politischen Spektrums vor


Persönliche „Archäologie“ – auf NS-Spurensuche im eigenen Ich

Dienstag, 9. Mai, 19 Uhr

Diskussionsabend, moderiert von Thorsten Heese und Franz-Josef Lotte
In Zusammenarbeit mit Pax Christi Osnabrück

Auf der Suche nach den Prägungen in der eigenen Kindheit und Erziehung sowie in den wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten wird nach verdeckten Strukturen gefahndet. Wieviel unreflektierte NS-Ideologie lebt in jedem Einzelnen von uns fort, ohne dass wir es bemerken? Können, indem Strukturen im eigenen Lebensfeld erkannt und durchschaut werden, Handlungsmöglichkeiten zurückgewonnen und Ohnmachtsgefühle gegenüber Fremdenfeindlichkeit und rechten Tendenzen überwunden werden?


Haben wir wieder „Weimarer Verhältnisse“?

25. April, 19 Uhr

Vortrag von Rainer Bendick
In Zusammenarbeit mit Pax Christi Osnabrück

In der Weimarer Republik stand die junge, noch ungefestigte erste deutsche Demokratie von Beginn an unter großem Druck. Die Formen der Radikalisierung erreichten bürgerkriegsähnliche Zustände, die den Aufstieg der nationalsozialistischen Diktatur begünstigten. Drohen uns heute, mit der Renaissance einer neuen Rechten, wieder „Weimarer Verhältnisse“? Sind die Demokratien von Weimar und Berlin vergleichbar? Der Referent liefert seiner Analyse der Weimarer Zeit Denkanstöße für die Gegenwart.

Kontakt:

Dr. Thorsten Heese
Telefon: 0541 323-4435
(nur montags und mittwochs)
heese(at)osnabrueck.de


www.osnabrueck.de/kgm

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2015: Stadt Osnabrück

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen