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Treffen des ''Forums Kriegskinder und Kriegsenkel'' in der Villa Schlikker

Das „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ trifft sich seit 2010 im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück, um in einem Dialog zwischen der Generation der Kriegskinder (Jahrgänge 1927 bis 1947) und deren Kindern, den „Kriegsenkeln“, den offenen und verdeckten Spuren des Zweiten Weltkrieges in den Familien nachzuspüren. Das Forum bietet so als öffentliche Plattform die Möglichkeit, die „langen Schatten“ von Krieg und Nazidiktatur gemeinsam zu überwinden.

Das „Forum Kriegskinder und Kriegsenkel“ trifft sich regelmäßig an jedem zweiten Dienstag im Monat um 19 Uhr.

Die Termine des Forums Kriegskinder und Kriegsenkel sind im Jahr 2017: 8. August, 12. September, 17. Oktober, 7. November und 5. Dezember.

Der Eintritt ist frei.

Erben des Holocaust. Leben zwischen Schweigen und Erinnerung

Dienstag, 5. Dezember, 19 Uhr 

Lesung und Diskussion mit Andrea von Treuenfeld

Um ihrer Vernichtung zu entkommen, mussten sie ständig neue Verstecke finden, in den Untergrund gehen, sich Partisanen anschließen oder in Länder fliehen, deren Kultur ihnen fremd war. Sie verloren Heimat und Familie und durchlitten Ghettos, Arbeitslager und Auschwitz. Sie überlebten als Gezeichnete. Die Schatten der Vergangenheit begleiteten sie und prägten auch die Kindheit ihrer eigenen Kinder. Wie sind diese Nachgeborenen mit den Traumata der Eltern umgegangen? Und wie war es für sie, in einem Land aufzuwachsen, das noch wenige Jahre zuvor ihre jüdische Familie auslöschen wollte? Dazu hat Andrea von Treuenfeld prominente Söhne und Töchter befragt und daraus ein Buch gemacht. Darin berichten Marcel Reif, Nina Ruge, Ilja Richter oder AndreasNachama, wie der Holocaust – auch wenn sie ihn selbst nicht erlebt haben – ein wesentliches Element ihrer Biografie blieb. 



Kontakt:

Dr. Thorsten Heese
Telefon: 0541 323-4435
(nur montags und mittwochs)
heese(at)osnabrueck.de


www.osnabrueck.de/kgm

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