Der Abzug der britischen Streitkräfte stellt die Stadtentwicklung
Osnabrücks vor große Herausforderungen. Eine Fläche so groß wie die
Osnabrücker Innenstadt steht für neue Planungen zur Verfügung.
Bereits seit 2007 haben sich Bürger und Fachleute Gedanken gemacht,
wie die frei werdenden Flächen zukünftig genutzt werden können. In einem
Architektenworkshop wurden erste Entwürfe für die städtebauliche und
freiraumplanerische Entwicklung der Kasernengelände erarbeitet.
Schon sehr frühzeitig nach Bekanntgabe der Abzugspläne der Briten hat
sich auch der Fachdienst Bauleitplanung der Stadt Osnabrück mit
möglichen Entwicklungsideen für die Kasernenflächen auseinander gesetzt.
Das Ergebnis waren die so genannten Strukturkonzepte, die vom Rat der
Stadt Osnabrück Mitte 2007 beschlossen wurden. Die unterschiedlichen
Strukturkonzepte dienten als Nutzungsskizzen und Leitgedanken, die für
den weiteren Entwicklungsprozess der Kasernenstandorte.
Im Jahr 2008 wurde in einem umfangreichen Planungs- und
Beteiligungsprozess mit interessierten Bürgern und Fachleuten der
Perspektivplan Konversion erarbeitet, der auf Basis der bestehenden
Ideen städtebauliche und freiraumplanerische Leitlinien vorgibt und als
Grundlage für die zukünftige Entwicklung der freiwerdenden
Kasernenflächen diente.
Aufbauend auf diese Ergebnisse werden nun für die einzelnen
Kasernenflächen städtebauliche Wettbewerbe und Gutachterverfahren
durchgeführt, Rahmenpläne erarbeitet und die verbindliche Bauleitplanung
weiter vorbereitet.
Über die Ergebnisse des laufenden Planungsprozesses können Sie sich im linken Menü im Detail informieren.