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Winkelhausenkaserne 

Visionen werden Realität: Erste Entwicklungen auf der Winkelhausenkaserne

Bis Ende 2008 stand die Umnutzung der Winkelhausenkaserne noch ganz im Zeichen der Ideenfindung und grundsätzlicher Planungsüberlegungen. Bereits seit dem Jahr 2009 bestimmen indessen konkrete Ansiedlungs- und Infrastrukturvorhaben die Entwicklung der Kaserne.

Auf der Grundlage eines städtebaulichen Realisierungswettbewerbes wird derzeit die verbindliche Bauleitplanung erstellt. Hierbei sind wegen der zentralen Lage des Plangebietes und der erforderlichen Verflechtungen mit den zu berücksichtigenden Verkehrsträgern auf Schiene, Wasser und Straße umfangreiche Voruntersuchungen erforderlich, um das Plangebiet optimal zu entwickeln und an das übrige Verkehrsnetz anzuschließen. Um den ansiedlungswilligen Unternehmen möglichst schnell Planungssicherheit zu geben, soll der Bebauungsplan bis Mitte 2011 Rechtskraft erhalten. Durch den Erwerb des Gesamtareals, mit Ausnahme einiger Flächen, die direkt an das Land Niedersachsen verkauft werden, ist die Stadtwerke Osnabrück AG seit Juni 2010 nunmehr neue Eigentümerin des ehemaligen Kasernenareals. In enger Zusammenarbeit mit den städtischen Dienststellen kann die Entwicklung des Gebietes nun schnell und einvernehmlich vorangetrieben werden. Die Weichen für eine qualitativ hochwertige und schnelle Entwicklung des Areals sind also gestellt. Erste Gebäudeabrisse, die Sanierung von Altlasten und verschiedene Zwischennutzungen der Bestandsgebäude belegen die eingetretene Dynamik bei der Entwicklung des Gebietes. Drei herausragende Ansiedlungsvorhaben bestimmen aktuell die Eckpunkte der Gebietsentwicklung.

NOSTA Transport GmbH

Die Firma NOSTA Transport GmbH aus Osnabrück hat sehr frühzeitig das infrastrukturelle Potenzial der Winkelhausenkaserne erkannt und die Nutzung der vorhandenen Gleisanlagen gemeinsam mit der Stadtwerke Osnabrück AG vorangetrieben. Nun kann das Ziel der Stadt Osnabrück, auf dem Gelände der Winkelhausenkaserne eine KLV-Anlage mit Entwicklungspotenzialen zu schaffen, in Angriff genommen werden. Für den Endausbau der KLV-Anlage in verschiedenen Bauabschnitten ist die Akquirierung von Fördermitteln momentan eine wichtige Aufgabe. Langfristiges Ziel ist es, eine Trimodalität zu erreichen, d. h. den Umschlag von Gütern über Schiff, Schiene und Straße sicher zu stellen und damit einen erheblichen Beitrag zur Standortoptimierung für logistikorientierte Unternehmen zu leisten. Die ehemalige Winkelhausenkaserne ist hierfür ein idealer Standort.

Kaffee-Partner

Mit dem Erwerb eines rd. 10,6 ha großen Grundstückes an der Römereschstraße hat zudem die Fa. Kaffee Partner aus Wallenhorst einen bedeutsamen Schritt vollzogen. Kaffee Partner vertreibt als bundesweit führendes Unternehmen Kaffee-Vollautomaten und Servicekonzepte rund um das Thema Kaffee. Mit bundesweit fast 500 Mitarbeitern und zukünftig mehr als 200 Mitarbeitern am neuen Verwaltungs- und Logistikstandort ist Kaffee Partner ein leistungsstarkes Unternehmen mit sehr guten Wachstumspotenzialen.

Die Stadt Osnabrück freut sich besonders darüber, dass mit Kaffee Partner nicht nur neue Arbeitsplätze in die Stadt kommen, sondern auch ein wichtiges Ziel der Gebietsentwicklung erreicht werden kann. Durch einen architektonisch beeindruckenden Betriebsneubau an der Römereschstraße, konzipiert und umgesetzt durch die Design- und Architekturbüros "3deLuxe" (Wiesbaden) und "igk Krabbe" (Osnabrück), wird die ehemalige Kasernenanlage hier ein völlig neues Gesicht erhalten und zu einer ersten Adresse für zukünftige Gewerbeansiedlungen werden.

Finanzamt Land und Polizeiinspektion

Die ehemaligen Mannschaftsunterkünfte im Osten sollen mit den dort vorhandenen Exerzierplätzen zu einem eigenständigen Dienstleistungszentrum entwickelt werden. Die Exerzierplätze erhalten dabei den Charakter von durchgrünten Stellplätzen mit hoher freiraumplanerischer Qualität. Das Dienstleistungszentrum wird direkt an die Römereschstraße angeschlossen. Das Land Niedersachsen beabsichtigt, das Finanzamt Osnabrück Land und eine Polizeidienststelle in den vorhandenen Mannschaftsunterkünften an der Straße An der Netter Heide und der Römereschstraße unterzubringen. Darüber hinaus soll zukünftig auch die Landesschulbehörde und ein Lehrerseminar in weiteren vorhandenen Gebäuden angesiedelt werden. Trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen hält das Land Niedersachsen an dieser Zielsetzung fest und realisiert somit den ersten Baustein für die Errichtung des Dienstleistungszentrums. Die aufgezeigten Entwicklungen zeigen, dass der Standort Winkelhausenkaserne eine erste Adresse für Gewerbeansiedlungen in Osnabrück ist. Sie zeigen ebenfalls, mit welcher Dynamik sich der Standort von einem gestern militärisch genutzten Areal zu einem modernen Gewerbe- und Dienstleistungsstandort mit großzügigen Grünflächen entwickelt.

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