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Kasernen 

Kasernen am Westerberg

In unmittelbarer Nähe zu Osnabrücks bevorzugter Wohngegend Westerberg und zum dortigen Hochschulareal befinden sich die drei Kasernenareale der Scharnhorstkaserne, Metzer Kaserne und Von-Stein-Kaserne. Der Stadtteil Westerberg ist innenstadtnah gelegen und gut erschlossen.

Die Kasernenstandorte am Westerberg blicken auf eine lange Geschichte zurück. Bereits zur Kaiserzeit Ende des 19. Jahrhunderts wurde das damals außerhalb der Stadtgrenze befindliche Areal der Von-Stein-Kaserne als Artilleriekaserne erschlossen. Es folgte in den frühen 1930 Jahren eine Erweiterung nördlich der Sedanstraße mit der noch heute erkennbaren ursprünglichen Architektur der Wehrmachtskasernen der Vorkriegszeit, bei der die prägnanten Mannschaftsunterkünfte um einen Exerzierplatz angeordnet sind. Die Britischen Streitkräfte übernahmen die Anlagen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Auf den Arealen der Prestatyn Barracks und der Woolwich Barracks waren die Britische Schule und die Einrichtungen der Naafi (Navy, Army and Air Force Institution) untergebracht.

Die Scharnhorstkaserne (ehem. Belfast Barracks) umfasst eine Fläche von 14,2 Hektar. Die südliche Grenze bildet die Sedanstraße, im Osten und Norden wird das Gelände durch Wohnbebauung eingerahmt. Im Westen grenzen eine Klinikverwaltung sowie ein durch rückwärtige Gärten geprägter Grünbereich an. Direkt im Süden anschließend befindet sich das mit 2,1 Hektar kleinste Kasernenareal der Metzer Kaserne (ehem. Prestatyn Barracks). Es wird ebenfalls von Wohnbebauung umschlossen. Die Übergabe der beiden Kasernen fand am 8. Oktober 2008 statt.

Das Gelände der Von-Stein-Kaserne (ehem. Woolwich Barracks) ist 5,5 Hektar groß. Im Westen grenzt es an Wohnbebauung an, besonders geprägt wird der Standort jedoch durch das im Osten und Süden anschließende Areal der Universität und der Fachhochschule Osnabrück. Dieses Kasernenareal wurde am 26. Februar 2009 übergeben.

Alle Kasernenstandorte am Westerberg zeichnen sich durch eine hochwertige Lage zwischen der Innenstadt auf der einen und den benachbarten Naherholungsbereichen Rubbenbruchsee und Natruper Holz auf der anderen Seite aus.

Aufgrund des hochschul- und zentrumsnahen, anspruchsvollen Umfelds sind die 21,8 Hektar Flächen ideal geeignet für die Entwicklung eines hochwertigen Wissenschaftsstandorts mit zusätzlichen Wohnanteilen. Die Planungen der drei Kasernenstandorte sind dabei teilweise schon über weitergehende städtebauliche und freiraumplanerische Überlegungen vertieft worden. Es hat sich gezeigt, dass die Lage des Stadtteils Westerberg hier entscheidende Entwicklungsimpulse freisetzt. Osnabrück wird somit die Chance der Modernisierung und Attraktivierung als anerkannter Hochschul- und Wissenschaftsstandort nutzen.

Die Erschließung der frei werdenden Kasernenareale an der Sedanstraße soll mittelfristig durch den Bau einer zweispurigen Entlastungsstraße für die westlichen Stadtteile verbessert werden. Die Erreichbarkeit der geplanten Entwicklungen auf den ehemaligen britischen Standorten von Westen und Süden wird sich dadurch erheblich verbessern.

Entlastungsstraße

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