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So klappt es mit dem Reisepass


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Das wäre doch zu ärgerlich: Die Reise ist gebucht, die Flugtickets sind auch da, aber der Reisepass ist abgelaufen. Oder gar nicht erst vorhanden. Doch die Bundesdruckerei in Berlin arbeitet einen Ausweis nach dem anderen ab – und das kann bis zu sechs Wochen dauern. Wer sich Stress ersparen will, kümmert sich frühzeitig um seine Dokumente.

Ab den Osterferien, das beobachten Kerstin Lauxtermann und Andreas Töpker immer wieder, wird es voller im Bürgeramt. Unter anderem weil die Menschen sich auf den Sommerurlaub vorbereiten. Kerstin Lauxtermann ist Fachdienstleiterin Bürgeramt und Ausländerbehörde, ihr Kollege Andreas Töpker leitet das Team des Bürgeramts. „Außerhalb der europäischen Union brauchen Sie in der Regel einen Reisepass, innerhalb der EU genügt der Personalausweis“, erläutert Kerstin Lauxtermann. „Wer in die USA reisen möchte, kommt nicht umhin, sich rechtzeitig einen Reisepass zu besorgen, ein vorläufiger genügt nicht.“ Für andere Ziele außerhalb der EU empfehlen die Experten, sich beim Auswärtigen Amt zu informieren.

Der einfachste Weg einen neuen Pass zu beantragen beginnt mit der Terminvereinbarung im Bürgeramt. Das geht online unter www.osnabrueck.de/terminvergabe oder am Terminal im Stadthaus 1. „Das erspart Wartezeit“, sagt Kerstin Lauxtermann.


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Wer einen neuen Reisepass beantragen will, muss nicht unbedingt ein Foto mitbringen. Im Bürgeramt gibt es einen Fotoautomaten und ein Speed Capture. Dieses Terminal (rechts) erfasst in wenigen Minuten ein biometrisches Lichtbild, die Unterschrift und auch den Fingerabdruck. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Der alte Reisepass muss mit oder – wenn keiner vorhanden  ist – der Personalausweis oder die Geburtsurkunde. Nicht unbedingt nötig ist ein Foto. Im Bürgeramt steht ein Fotoautomat für alle, die Abzüge bevorzugen. Die fixe Variante ist das „Speed Capture“, ein Terminal, das ein biometrisches Lichtbild, die Unterschrift und auch den Fingerabdruck in wenigen Minuten erfasst. 2,50 Euro kostet dieser Service. Wer ein eigenes – biometrisches – Foto mitbringen möchte, muss darauf achten, dass es nicht älter ist als ein halbes Jahr.

Auch Kinder benötigen in vielen Ländern einen Reisepass. „Ganz wichtig: Wir können nur einen Reisepass ausstellen, wenn wir das Kind vorher gesehen haben“, sagt Andreas Töpker. „Bitte bringen Sie Ihre Kinder mit ins Bürgeramt.“ Ein Elternteil kann zuhause bleiben, wenn er zuvor eine Zustimmungserklärung unterschrieben hat. „Sonst müssen beide Eltern kommen.“ Besitzt nur ein Elternteil das Sorgerecht, genügt die Zustimmung dieses Elternteils (bitte rechtskräftigen Sorgerechtsbeschluss vorlegen).

„Je mehr Aufträge in der Berliner Bundesdruckerei vorliegen, desto länger dauert die Bearbeitung“, gibt Kerstin Lauxtermann zu bedenken. Auch, wenn es in manchen Fällen nicht anders geht und das Leben nicht immer eine sechswöchige Vorlaufzeit vorsieht – am besten ist es, den Reisepass so früh wie möglich zu beantragen. „Das ist die sicherste und preisgünstigste Lösung.“ Für Personen, die das 24. Lebensjahr vollendet haben kostet der Reisepass 60 Euro, für alle die noch nicht 24 Jahre alt sind 37,50 Euro. Wer viel im Ausland unterwegs ist, ist mit dem 48-Seiten-Pass besser beraten (ein normaler Pass hat 32 Seiten). Für 32 Euro mehr gibt es aber auch die Möglichkeit, einen Express-Reisepass zu bekommen. Dieser kann bereits nach 96 Stunden abgeholt werden.
 
Weitere Informationen gibt es unter www.osnabrueck.de/ausweise.


www.osnabrueck.de

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