Da die Wege in den einzelnen Anlagen der Öffentlichkeit zugänglich sind und oftmals durch begleitende Baumpflanzungen und Strauchpflanzungen ergänzt werden, laden die Kleingartenanlagen zur Naherholung nicht nur ihre Mitglieder, sondern die gesamte Stadtbevölkerung ein.
Das Fuß- und Radwegesystem und die öffentlichen Grünanlagen werden auf diese Weise sinnvoll ergänzt. Wichtig für die zahlreichen Mitglieder sind natürlich die guten nachbarschaftlichen Kontakte, die in den Kleingärtnervereinen geschlossen werden können. Hierzu tragen die gastronomischen Bereiche der Vereinshäuser, die Spielbereiche für Kinder und andere Einrichtungen bei.
Die Funktion von Kleingärten hat sich im Verlauf der Zeit sehr verändert. Zu Beginn der Kleingärtnerbewegung lagen die Gärten meistens noch in den Randgebieten der Stadt, heute liegen sie vielfach schon neben Wohngebieten mit Einfamilienhäusern und großen Gärten.
Während früher der typische Kleingarten noch dazu genutzt wurde, für den eigenen Bedarf Obst und Gemüse anzubauen, dienen Kleingärten heute vorrangig der Erholung. Die körperliche Tätigkeit in der freien Natur und der Anbau von Gartenerzeugnissen werden von vielen Gärtnern als Ausgleich bei Stress empfunden.






