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Naturdenkmale

Standorte der Naturdenkmale (ohne Johannissteine)
Standorte der Naturdenkmale (ohne Johannissteine)

Naturdenkmale sind streng geschützte Objekte der Natur, die wegen ihrer Bedeutung für Wissenschaft, Natur- oder Heimatkunde oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit ausgewiesen werden. Der Begriff "Denkmal" setzt eine Beständigkeit im äußeren Erscheinungsbild voraus, so dass in erster Linie erdgeschichtliche Gebilde und beständige Pflanzen und Pflanzengruppen geschützt werden. Wie bei den Naturschutzgebieten gilt auch für die Naturdenkmale das absolute Veränderungsverbot.

Naturdenkmal "Johannissteine"

Naturdenkmal Johannissteine (momentan unzugänglich)
Naturdenkmal Johannissteine (momentan unzugänglich)

Die heute nicht mehr zugänglichen Johannissteine sind eine natürlich gewachsene Felsgruppe aus konglomeratischem Sandstein. Die Herkunft der seltsamen Einmeißelungen ist umstritten. Archäologische Bedeutung besitzen sie wohl nicht. Die zwei fußähnlichen Vertiefungen werden einer Legende zufolge Johannes dem Täufer zugesprochen, die entstanden, als ihm an dieser Stelle der Teufel erschien. Auch wird behauptet, dass in frühgeschichtlicher Zeit hier die Sonnenwende gefeiert wurde.

Naturdenkmal "Karlsteine"

Naturdenkmal "Karlsteine"
Naturdenkmal "Karlsteine"

Die sagenumwobenen Karlsteine in Haste östlich der Oldenburger Landstraße (ehemalige B 68) sind wohl das bekannteste Großsteingrab in Osnabrück aus der Zeit zwischen 3500 und 2800 vor Christus. Sie liegen auf einem kleinen Plateau nahe der alten Straßenverbindung nach Norden, heute in einem von Fichten dominierten Mischwald. Ehemals lagen sie frei in der Flur. Bemerkenswert ist, dass hier nicht wie sonst üblich eiszeitliche Findlinge zum Bau der Grabkammer verwendet wurden, sondern Sandsteinblöcke vom Piesberg. Es sind neben den sechs Trägersteinen ein Torstein und drei riesige Decksteine vorhanden, von denen der mittlere geborsten ist. Einer Legende nach soll Karl der Große die Deckplatte mit einer Reitgerte zerschlagen haben.

Naturdenkmal "Kreuz im Hone"

Naturdenkmal "Kreuz im Hone"
Naturdenkmal "Kreuz im Hone"

Die "teggen Böiken", die zehn Rotbuchen, die ursprünglich um das Steinkreuz standen, wurden im Jahr 2003 neu angepflanzt. Das Kreuz im Hone befindet sich Buchen-Hochwald zwischen Oldenburger Landstraße und Autobahnzubringer, etwas oberhalb vom Talgrund in der Nähe der Karlsteine. Die Inschrift auf dem Kreuz erinnert an die Christianisierung der Sachsen. An dieser Stelle soll nach alter Überlieferung zu Zeiten Karls des Großen die erste christliche Messe in dieser Gegend gefeiert worden sein.

Naturdenkmal "Sommerlinde am Honeburger Weg"

Naturdenkmal "Sommerlinde am Honeburger Weg"
Naturdenkmal "Sommerlinde am Honeburger Weg"

Nicht sonderlich auffällig, weil von anderem Bewuchs umgeben, ist die große Sommerlinde am Honeburger Weg in der Nachbarschaft vom Park der Honeburg. Sommerlinden sind in unseren Breiten relativ selten, noch dazu in dieser Größe. Bemerkenswert sind auch der sehr tiefe Kronenansatz und die Achtstämmigkeit, die wohl auf die früher häufig praktizierte "Bündelpflanzung" zurückzuführen ist.


www.osnabrueck.de

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