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Wanderweg zu den Johannissteinen

Foto Johannissteine IMG 4079
Johannissteine
Piesberg RWW
Karte Wanderweg

Am Piesberg wurde im September 2016 ein neuer Wanderweg erschlossen. Der Besuch verspricht neue Aus- und Einsichten, denn die Wegführung direkt entlang der Steinbruchkante bietet spektakuläre Blicke auf den Steinbruch.

Mehr als 40 Jahre lang gehörte das Areal zum Steinbruch und durfte nicht betreten werden. Der Weg beginnt an der Aussichtsplattform in der Nähe des Wasserhochbehälters im Wallenhorster Ortsteil Lechtingen. Vorbei an dem aus Steinen gelegten Labyrinth mit einem Barfußpfad geht es an der Steinbruchkarte entlang und endet an den Johannissteinen.  Die westlich gelegene Aussichtsplattform Nordblick ist nun auch für Besucher wesentlich besser erschlossen und bietet einen herrlichen Blick über den nördlichen Teil des Osnabrücker Landes.

Die Johannissteine sind 300 Millionen Jahre alt, eine natürlich gewachsene Felsgruppe aus konglomeratischem Sandstein. Sie haben die Fantasie vieler Menschen angeregt. Fußspuren von Johannes dem Täufer seien darin zu sehen. Kleine Löcher wurden als altgermanische Sternwarte interpretiert, gar als Zentrum der Welt. Die Lösung: 1926 meißelte jemand Fußspuren hinein sowie acht Löcher, die die Figur des Sternbildes „Großer Wagen“ zeigen – als Werbung für ein Märchenbuch. Die Geschichte lief völlig aus dem Ruder, die Menschen interpretierten alles Mögliche hinein – unter anderem die NSDAP. Die Verursacher trauten sich nicht mehr die Wahrheit zu sagen. Erst in den 1970er Jahren klärte sich die Sache auf.

Weiter oberhalb der Johannissteine finden sich zahlreiche trichterförmige Vertiefungen, die durch Bergbautätigkeiten entstanden, sogenannte Pingen.  Dort steht auch alte Schutzkammer, die Schutz vor umherfliegenden Steinen bei Sprengungen im  Steinbruch bietet.

Hier schlägt das geologische Herz des Natur- und Geopark TERRA.vita, eines von sechs deutschen und insgesamt 120 globalen Geoparks, die seit November 2015 die Auszeichnung als UNESCO Global Geopark tragen dürfen.

Im Zusammenhang mit den Wegebaumaßnahmen sind auch neue Informationstafeln angebracht worden. Umgesetzt wurden die Maßnahmen durch das Projektbüro Piesberg der Stadt Osnabrück.

Eine Karte des Wanderweges können Sie hier downloaden.

Den Pressetext zur Eröffnung finden Sie hier.


www.osnabrueck.de

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