Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Düte mit Nebenbächen

Düte mit Nebenbächen

Groppen
Groppen
Dütemäander
Dütemäander
Die Düte in Hellern
Die Düte in Hellern

Die Düte entspringt im Teutoburger Wald, fließt aus Georgsmarienhütte kommend durch das westliche Stadtgebiet von Osnabrück und mündet im nordrhein-westfälischen Lotte-Wersen in die Hase. Das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet beinhaltet im Landkreis und in der Stadt Osnabrück eine Fließgewässerstrecke von etwa 31 Kilometern Länge. Auf Stadtgebiet zählt der gesamte Gewässerlauf und einige flächenhafte Aufweitungen mit einer Länge von gut 13 Kilometern zum Schutzgebietssystem Natura 2000.

In großen Teilen der städtischen Fließstrecke ist die Düte auch heute noch durch einen mäandrierenden Verlauf gekennzeichnet. Die Ufer sind oft noch mit einem gewässertypischen Gehölzmantel aus Roterle und Esche oder Baum- und Strauchweiden bestanden. Viele Fließgewässerabschnitte weisen ein naturnahes Bild auf und sind vielfach als besonders geschützte Biotope eingestuft.

Gleichwohl bestehen aus gewässerhydraulischer Sicht nicht unerhebliche Probleme. In den vergangenen Jahrzehnten hat eine erhebliche Erosion der Gewässersohle und Ufer mit entsprechenden Vertiefungen stattgefunden. Als sichtbare Folge der Erosion können vorhandene Gehölzbestände durch Unterspülungen gefährdet werden.

Bedeutung für Natura 2000

Das Gebiet wurde ausgewählt aufgrund seiner Bedeutung für Kleinfische und Rundmäuler, namentlich Groppe und Bachneunauge. An Amphibienarten kommt der Kammmolch im Bereich der Kuhlbreite in Atter vor.

Als Leitart wird die Groppe im Folgenden näher betrachtet. Die Tiere werden bis 15 Zentimeter groß und bewohnen Fließgewässer mit kiesigem oder sandigem Substrat, aber auch stehende Gewässer. Schnellfließende Gewässer werden gemieden. Die Groppe bewegt sich meist dicht über dem Boden und ist überwiegend dämmerungsaktiv. Selbst kleine Schwellen oder Wehre im Bachbett sind kaum überwindbare Hindernisse. Neben der Gewässerverschmutzung stellen somit Querverbaue und die damit einhergehende Verhinderung der Wiederbesiedlung Hauptgefährdungsursachen der gemäß Roter Liste gefährdeten Groppe dar.

An typischen wertgebenden Vegetationseinheiten an der Düte sind die Ufer begleitenden Auenwälder mit Erle und Esche, Fließgewässerabschnitte mit flutender Wasservegetation, feuchte Hochstaudenfluren mit Mädesüß und Rohrglanzgras zu nennen.

Zum Herunterladen


www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2016: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen