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Reiten im Wald

Reiter auf Fahrweg 405
Reiter auf Fahrweg

Reiten in der Landschaft wird immer beliebter. In den Stadtrandgebieten ist die Anzahl der Reiterhöfe in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wiederkehrend wird die Frage nach der Zulässigkeit des Reitens im Wald gestellt:

"Reiten im Wald" wird im Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung geregelt. Danach ist Reiten grundsätzlich auf gekennzeichneten Reitwegen und auf Fahrwegen gestattet. Unter Fahrwegen sind befestigte oder naturfeste Wirtschaftswege zu verstehen, die praktisch mit einem "normalen" Personenkraftwagen ganzjährig befahren werden können. Auf gekennzeichneten Fahrradwegen darf nicht geritten werden.

Waldbesitzer haben im Rahmen des allgemeinen Betretungsrechtes neben dem Begehen und Radfahren auch das Reiten zu dulden. Sie haben jedoch nicht Sorge dafür zu tragen, dass die Wege für die Benutzer in einem einwandfreien Zustand sind. Die Benutzung der Fahrwege ist ebenso wie das Betreten des Waldes grundsätzlich auf eigene Gefahr.

Nicht selten treten Konflikte zwischen den verschiedenen Nutzergruppen der Waldwege auf. Die Situation wird vor allem im näheren Umfeld von Reiterhöfen als unbefriedigend empfunden. Angestrebt wird daher die Erarbeitung eines umfassenden Reit- und Wanderwegekonzeptes. In Kooperation mit den Waldbesitzenden, Reitvereinigungen und Reiterhöfen, sowie den Wanderern soll nach einer einvernehmlichen, grundsätzlichen Lösung gesucht werden, die ein friedliches Miteinander aller Nutzer der Waldwege befördert.


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