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Vertikale Erdwärmesonden nutzen die Wärme der unteren Bodenschichten

Erdwärmesonden werden in vertikalen Bohrungen mit Tiefen meist bis 100 Meter eingebaut. Sie bestehen in der Regel aus Kunststoffrohren, die mit einer Wärmeträgerflüssigkeit gefüllt sind (meist Gemisch aus Wasser und Ethanol oder Glykol) und die Wärme aus dem Untergrund aufnehmen. Die Sonden sind über Sammelleitungen an die Wärmepumpe angeschlossen, in der die aufgenommene Erdwärme auf das Wärmesystem des Hauses übertragen wird. Für die Umwälzung der Wärmeträgerflüssigkeit wird (außer bei CO2-Sonden) eine Pumpe benötigt. Meist werden elektrische Pumpen eingesetzt, möglich ist aber auch der Einsatz gasbetriebener Pumpen.

Anders als bei den Erdwärmekollektoren sind Erdwärmesonden generell anzeigepflichtig. Das Land Niedersachsen hat eine landesweite Einteilung in zulässige, bedingt zulässige und unzulässige Gebiete vorgenommen. Während in zulässigen Gebieten lediglich eine Anzeige vorzulegen ist, sind in bedingt zulässigen Gebieten, Anträge auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis erforderlich.

In der Stadt Osnabrück gibt es neben einigen unzulässigen, fast ausschließlich bedingt zulässige Bereiche, das heißt, dass in der Regel eine wasserrechtliche Erlaubnis für die Errichtung einer Erdwärmesondenanlage erforderlich ist. Wichtige Hinweise zur Errichtung und Genehmigung von Erdwärmesonden finden Sie in der Rubrik „Zum Weiterlesen“.

Zum Weiterlesen:


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