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Die Wärme der Erde für den eigenen Haushalt nutzen

Sonnenenergie, Wind und Wasser sind hinlänglich als Energielieferanten bekannt. Immer weiter tritt auch die Erdwärme ins Blickfeld, wenn von der Erschließung regenerativer Energien die Rede ist.
Die Erdwärme stellt die im oberen, zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Energie dar, die als Wärme nutzbar ist. Diese Energie kann sowohl direkt genutzt werden, etwa zum Heizen und Kühlen (Wärmepumpenheizung), als auch zur Erzeugung von elektrischem Strom oder in einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage.

Im Bereich der Nutzung auf dem eigenen Grundstück für die Gebäudeerwärmung und -kühlung im Ein- oder Mehrfamilienhaus, werden bisher vorrangig Erdwärmekollektoren oder Erdwärmesonden in Verbindung mit Wärmepumpen genutzt. Gelegentlich kommen auch Grundwasserwärmepumpen zum Einsatz. Bei diesen wird das Grundwasser aus einem Brunnen hochgepumpt, die Wärme entzogen und anschließend über einen Schluckbrunnen wieder zurückgeleitet.

In Osnabrück sind derzeit 117 Geothermieanlagen mit einer Heizleistung von etwa 2.150 kW in Betrieb (Stand November 2014). Neben privaten Haushalten und Unternehmen haben beispielsweise die Stadtwerke Osnabrück AG im Jahr 2013 zur Beheizung des Nettebades eine Geothermieanlage mit einer Leistung von 600 kW in Betrieb genommen. Wenn Sie auf Ihrem Grundstück ebenfalls Erdwärme nutzen wollen, sind einige Dinge zu beachten, die dem "Leitfaden Erdwärmenutzung in Niedersachsen" entnommen werden können. Auch verschiedene Beratungs- und Fördermöglichkeiten können Sie in Anspruch nehmen. Auf den folgenden Internetseiten finden Sie wichtige Hinweise zur Errichtung und Genehmigung von Erdwärmeanlagen.

Zum Weiterlesen:


www.osnabrueck.de

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