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Daten und Fakten

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Foto: Dr. Stefan Hinck

Ursachen und Auswirkungen des globalen Klimawandels

Seit vielen Jahren ist sich die Wissenschaft einig: Eine erhöhte Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre führt zu einer Erwärmung der Erde und damit zu einem Wandel des Klimas. Schon verhältnismäßig kleine Mengen an Treibhausgasen können dabei eine große Wirkung haben – wenn sie zusätzlich in die Atmosphäre gelangen.

Seit Beginn der industriellen Revolution verursacht der Mensch zusätzliche Treibhausgase, vor allem durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe wie Erdöl oder Kohle. Das dabei freiwerdende Kohlendioxid (CO2) ist – verglichen mit der Gesamtmenge im Klimasystem Erde – nicht viel, aber es genügt, um den natürlichen Treibhauseffekt zu verstärken. CO2 hat mit etwa 50 % den größten Anteil am vom Menschen gemachten Treibhauseffekt. Weitere Treibhausgase sind Methan, Ozon, Lachgas und Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW 11 und FCKW12).

Durch diese Verstärkung des Treibhauseffekts finden seit Mitte des letzten Jahrhunderts vielfältige Veränderungen im weltweiten Klimasystem statt: Nicht nur die Temperatur der unteren Atmosphäre steigt, auch die Ozeane erwärmen sich, Gletscher tauen, Permafrostböden werden wärmer, Eisschilde verlieren an Masse und der Meeresspiegel steigt weiter an. Die globale Mitteltemperatur in Bodennähe stieg nach Aussage des Weltklimarates zwischen 1880 und 2012 um 0,85°C an.

Ein anhaltender ungebremster Ausstoß von Treibhausgasen würde zu einer weiteren Erwärmung und zusätzlichen Veränderungen in allen Komponenten des globalen Klimasystems führen. In Deutschland deuten die Prognosen vor allem auf höhere Temperaturen, eine veränderte Verteilung der Niederschläge und Extremwetterereignisse hin. Der vom Weltklimarat prognostizierte mittlere globale Temperaturanstieg gegen Ende dieses Jahrhunderts gegenüber der vorindustriellen Zeit, liegt je nach Szenario zwischen 0,9°C und 5,4°C. Die Vereinten Nationen haben sich in der Klimarahmenkonvention auf das Ziel geeinigt, dass die globale Erwärmung auf weniger als 2°C gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung begrenzt werden soll.        

Osnabrücks Beitrag zum Klimaschutz

Soll die globale Erwärmung auf einem bestimmten Niveau begrenzt werden, sind dafür erhebliche Minderungen der Treibhausgasemissionen notwendig. Die Stadt Osnabrück hat sich das Ziel gesetzt, einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen zu leisten. Bis zum Jahr 2050 sollen die Treibhausgasemissionen in Osnabrück gegenüber dem Basisjahr 1990 um 95 % reduziert werden!

Durch die Umsetzung verschiedenster Projekte und Maßnahmen sollen diese Ziele gemeinsam mit den Bürgern, Unternehmen und Institutionen in Osnabrück erreicht werden. Aber auch die Dienststellen und Gesellschaften der Stadtverwaltung haben verschiedene Handlungsansätze zur Reduzierung der CO2-Emissionen formuliert (siehe Klimaschutzkonzept, Masterplan Mobilität, OSB: Energieautark 2020 oder Energiebericht Eigenbetrieb Immobilien). Für seine bisherigen Aktivitäten im Klimaschutz erhielt Osnabrück bereits mehrfach verschiedene  Preise und Würdigungen. Als Leitfaden für den Klimaschutz bis zum Jahr 2050 verabschiedete der Rat der Stadt Osnabrück im Juli 2014 den Masterplan 100 % Klimaschutz. Grundlage für die Aktivitäten bilden verschiedene Konzepte und Gutachten. Einen Überblick über die Entwicklungen der Treibhausgasemissionen in Osnabrück bietet die regelmäßig aktualisierte städtische Energie- und CO2-Bilanz.


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