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Altlastenuntersuchungsprogramm

Gruen Altlastenbearbeitung 405
Schaubild

Die Untersuchung und Sanierung von altlastverdächtigen Flächen ist mittlerweile standardisiert. Das Bundes-Bodenschutz-Gesetz und vor allem die Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung gibt die Untersuchungsschritte vor.

In Niedersachsen gibt es hinsichtlich der Priorisierung allerdings einen Unterschied zwischen Altablagerungen und Altstandorten.

Für den Bereich der Altablagerungen wurden "Regionale Bewertungskommissionen" gegründet, deren Ziel die Aufstellung einer Prioritätenliste war, nach der die Altablagerungen zu untersuchen waren. Für etwa die meisten Altablagerungen sind die Untersuchungen mittlerweile angeschlossen, bei ca. 25 Altablagerungen sind zumindest teilweise Nutzungsbeschränkungen, Sicherungen oder auch Sanierungen erfolgt.

Bei den Altstandorten ist auf Grund der Vielzahl der Flächen die Aufstellung einer derartigen Prioritätenliste der einzelnen Standorte kaum möglich. Eine systematische Bearbeitung erfolgt hier branchenbezogen, orientiert an der Gefährlichkeit der eingesetzten Betriebsmittel.

Bei den Altstandorten wurden bisher etwa 120 größere Altlasten bearbeitet, ungefähr 60 Sanierungen sind bereits abgeschlossen. Dazu kommen mehrere hundert Flächen, bei denen keine oder nur geringfügige Verunreinigungen festgestellt wurden.

Von den Priorisierungen abweichende Untersuchungen erfolgen im Rahmen der Bauleitplanung und von Baugenehmigungsverfahren, darüber hinaus auch aufgrund von festgestellten Verunreinigungen bei Baumaßnahmen.


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