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Erneute Auszeichnung für das Osnabrücker BienenBündnis

Preisverleihung BUND
BUND Niedersachsen

BUND Niedersachsen ehrt Osnabrück als wildbienenfreundliche Kommune

Am Freitag, den 24. Februar 2017 ehrte der BUND Landesverband Niedersachsen die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbes „Wildbienen fliegen auf Niedersachsen“. Die Preisverleihung in Hannover erfolgte im Rahmen eines Wildbienentages mit Informationsvorträgen rund um den Bienenschutz. Im Wettstreit um Niedersachsens wildbienenfreundlichste Kommune belegte Osnabrück den 2. Platz, gefolgt von Oldenburg. Den ersten Platz sicherte sich Rotenburg (Wümme).

Seit 2013 ist Osnabrück aufgrund einer Entscheidung des Stadtrates offiziell bienen-freundlich. Es gründete sich das BienenBündnis, in dem sich Landwirte, Imker, Wissenschaftler, ehrenamtliche und hauptamtliche Naturschützer zusammengeschlossen haben, um die Lebensbedingungen von Wild- und Honigbienen im Stadtgebiet zu verbessern. Hierzu wurden bisher rund 5 ha Blühflächen mit der Osnabrücker Saatmischung als Lebensraum und Nahrungsquelle angelegt. Das Bündnis setzt auf eine breit angelegte Kampagne bestehend aus Vortragsreihen, Veröffentlichungen, Presseberichten, Tipps, Flyern und Internetauftritt. Entlang verschiedener Exkursionsrouten oder beim Bau von Nisthilfen soll das Thema für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar werden.

Zeitschrift LAND & Forst

Land Forst

Einen Pressebericht aus der Zeitschrift LAND & Forst vom 12. Januar 2017 "Es soll überall blühen und summen" können Sie hier downloaden.


Osnabrücker BienenBündnis erhält Auszeichnung zum „Naturschutzprojekt des Jahres 2016“

BienenBuendnis Naturschutzprojekt 2016
Die Mitglieder des Osnabrücker BienenBündnis können stolz auf die Auszeichnung „Naturschutzprojekt des Jahres 2016“ sein. Sie haben es geschafft, die Lebensbedingungen für Bienen im Stadtgebiet zu verbessern und gleichzeitig das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für diese wichtigen Insekten zu schärfen. Foto: Stadt Osnabrück, Malin Rebecca Voget
NOZ Naturschutzprojekt des Jahres
Pressebericht in der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 19. Oktober 2016

Wie ging es los? Mit einem Ratsbeschluss von 2013 wurde Osnabrück offiziell bienenfreundlich. Schnell gründete sich das BienenBündnis, in dem sich Landwirte, Imker, Wissenschaftler, ehrenamtliche und hauptamtliche Naturschützer zusammengeschlossen haben, um die Lebensbedingungen von Wild- und Honigbienen zu verbessern. Hierzu wurden bereits rund 35 Hektar artenreiche Wiesenflächen als Lebensraum und Nahrungsquelle angelegt – sowohl auf geeigneten innerstädtischen als auch auf landwirtschaftlichen Flächen im Außenbereich.
 
„Allein hätte die Stadt das nicht stemmen können, erst die zahlreichen Kooperationen haben dem Projekt zum Erfolg verholfen. Und mit unserer Osnabrücker Mischung, bestehend aus Samen hiesiger Wildblumen, möchten wir jetzt auch private Gartenbesitzer dazu inspirieren, naturferne Flächen für unsere Bienen zurückzuerobern“, erklärt Frank Bludau vom Fachdienst Naturschutz und Landschaftsplanung der Stadt Osnabrück.
 
Hierzu setzt das BienenBündnis auch auf eine breit angelegte Kampagne bestehend aus Vortragsreihen, Veröffentlichungen, Presseberichten, Tipps, Flyern und einem Internetauftritt. Entlang verschiedener Exkursionsrouten oder beim gemeinsamen Bau von Nisthilfen soll das Thema für die Bürgerinnen und Bürger zudem erlebbar werden
 
„Die Kombination konkreter flächenbezogener Maßnahmen mit Beteiligungs- und Informationsangeboten, haben uns vom Projekt überzeugt. Das Thema Bienen ist zudem hochaktuell und bietet die Möglichkeit, gleich mehrere Aspekte des städtischen Naturschutzes, wie die Umwandlung von Rasen in Wiesenflächen oder Naturerfahrung in der Stadt, miteinander zu verknüpfen“, begründet Robert Spreter, Geschäftsführer des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt e.V.“, die Auszeichnung.
 
Vom Osnabrücker BienenBündnis profitieren somit nicht nur die Bienen selbst. Landwirte sind auf deren Bestäubungsleistung angewiesen, regionaler Honig ein beliebtes Geschenk für sich und andere und die Blühflächen setzen bunte Akzente im Stadtbild und bieten Naturerfahrung im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen.
 
„Wird wie in Osnabrück bei der Auswahl des Saatguts zudem gezielt auf gebietsheimische Arten gesetzt, profitieren weitere Pflanzen und Tiere, wie Feldlerchen oder Rebhühner, die auf den Flächen neuen Lebensraum und ein entsprechendes Nahrungsangebot finden. Der Ansatz des BienenBündnis geht somit weit über den reinen Schutz von Wild- und Honigbienen hinaus – er steht für Artenvielfalt und das Schaffen neuer Lebensräume für heimische Pflanzen und Tiere“, betont Ernst Rieger, Geschäftsführer der Rieger Hofmann GmbH, die den Wettbewerb mit Sachpreisen für die ausgezeichneten Kommunen unterstützt.
 
Eine ausführliche Projektbeschreibung sowie Bilder zum Projekt sind im Internet unter www.kommbio.de/Osnabrueck aufrufbar.

Anlässlich der Auszeichnung des Osnabrücker BienenBündnisses zum "Naturschutzprojekt des Jahres 2016" berichte radio ffn, Studio Osnabrück: hier anhören 


www.osnabrueck.de

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