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Internationaler Frauentag 2017

Frauentag 2017

Weltweit feiern Frauen am 8. März den Internationalen Frauentag. Entstanden ist er in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen im Zuge zunehmender Industrialisierung.

An Aktualität verloren hat er jedoch nichts! Immer noch ringen Frauen in unserer Gesellschaft in vielfacher Hinsicht um eine gleichberechtigte Teilhabe, insbesondere vor allem im Bereich des Erwerbslebens und bei der Frage nach einem existenzsichernden Einkommen. Fast jede zweite Frau, aber nicht einmal jeder zehnte Mann arbeitet in Teilzeit. Etwa drei Viertel der Beschäftigten in sogenannten Minijobs im Haupterwerbsalter sind Frauen und gut zwei Drittel aller abhängig beschäftigten Frauen verdienen in dieser Lebensphase nicht genug, um langfristig ihre Existenz zu sichern. Aufgrund eines erwerbseinkommensbasierten gesetzlichen Rentenversicherungssystems wirkt dieser Mangel im Alter fort und führt Frauen oftmals direkt in die Altersarmut.
 
Osnabrücker Frauenorganisationen und andere Institutionen bieten daher rund um den Internationalen Frauentag eine Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen zu gesellschaftspolitischen wie frauenspezifischen Themenstellungen an, zu denen wir Sie hiermit herzlich einladen.
 
Konkrete Veranstaltungshinweise entnehmen Sie bitte dem Flyer, der auch  im Gleichstellungsbüro der Stadt Osnabrück erhältlich ist.

Gleichstellungsbüro

Gruppenfoto Gleichstellungsbu ro 4
Von links: Monika Meißner, Katja Weber-Khan, Dagmar Lösche-Meier

Gemäß Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Mit der Unterzeichnung der „Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene“ hat sich die Stadt Osnabrück formell und öffentlich zu diesem Grundsatz bekannt und im Rahmen einer Selbstverpflichtung unter intensiver Mitarbeit unterschiedlicher Akteurinnen und Akteure einen entsprechenden Gleichstellungsaktionsplan für die Jahre 2014 bis 2017 erarbeitet.

Die Gleichstellungsbeauftragte und ihr Team im Gleichstellungsbüro wirken auf die Umsetzung des Gleichheitsgrundsatzes und der im Gleichstellungsaktionsplan festgelegten Ziele und Maßnahmen hin.

Die Gleichstellungsbeauftragte

  • informiert, berät und unterstützt die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Osnabrück sowie die Beschäftigten innerhalb der Stadtverwaltung,
  • engagiert sich für Empowerment und gegen Diskriminierung,
  • fördert Gender Mainstreaming sowohl im städtischen Verwaltungshandeln als auch in der Kommunalpolitik,
  • ist Mitglied in diversen stadtinternen sowie externen Arbeitsgruppen und Gremien,
  • entwickelt Konzepte und Maßnahmen zur Überwindung noch bestehender struktureller Barrieren hinsichtlich der Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene,
  • setzt sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein,
  • unterstützt die örtliche und überregionale Vernetzung von relevanten Angeboten und Gruppierungen,
  • betreibt aktiv Öffentlichkeitsarbeit und verschiedenes mehr.

Bei Fragen, Problemen oder Anregungen können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden. Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch. Unsere Beratung erfolgt individuell und vertraulich.

Zum Herunterladen


    www.osnabrueck.de

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