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2011: Tahar Ben Jelloun und PRO ASYL

Tahar Ben Jelloun, Foto: © C. Hélie Gallimard

Tahar Ben Jelloun

Marokkanischer Schriftsteller
*1944 in Fès


Für sein Werk, das für ein friedliches Miteinander der christlichen und islamischen Kulturen wirbt, zeichnet die Stadt Osnabrück den Schrifsteller  TAHAR BEN JELLOUN mit dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis 2011 aus.

Tahar Ben Jellouns Werk steht im Zeichen der Integration. Der marokkanische Autor mit französischem Pass schreibt aus der Perspektive des Migranten über die Probleme des Zusammenlebens von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Darüber hinaus engagiert er sich in seinem essayistischen Werk für ein Verständnis eines friedlichen Islam und gegen Rassismus. Sein Wirken für Verständigung und Toleranz und sein Einsatz für die Belange von Migranten in Europa verbinden ihn in besonderer Weise mit dem Werk Erich Maria Remarques. Mit der Essaysammlung „Arabischer Frühling – Vom Wiedererlangen der arabischen Würde“ (2011) hat sich Tahar Ben Jelloun in literarisch einzigartiger Weise mit den Demokratiebewegungen in Nordafrika und im Nahen Osten auseinandergesetzt, zu ihrem Verständnis in der breiten Öffentlichkeit beigetragen und die Folgen dieser politischen und sozialen Umwälzungen auch für Europa aufgezeigt.

Sein Werk und sein Handeln entsprechen auf herausragende Weise den Worten des Schriftstellers Erich Maria Remarque: „Mein Thema ist der Mensch dieses Jahrhunderts – die Frage der Humanität“.

Osnabrück, 16. September 2011

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