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2009: Henning Mankell und Lukas Bärfuss, (Sonderpreis)

Henning Mankell, Foto: © Ulla Montan

Henning Mankell

Schwedischer Schriftsteller
*3. Februar 1948;
† 5. Oktober 2015

Die Stadt Osnabrück zeichnet den Schriftsteller und Theaterregisseur HENNING MANKELL für sein Afrika-Werk mit dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis aus.
Seit 1972 verbindet Henning Mankell eine besondere Beziehung mit Afrika. Mit der Übernahme der Leitung des Teatro Avenida in Maputo/Mosambik 1986 ist dieses Land eine zweite Heimat für ihn geworden. Sein Leben und seine Arbeit vor Ort inspirierten ihn zu einem ausdrucksstarken Werk über Afrika, das Menschen in aller Welt erreicht hat. Hervorzuheben sind vor allem „Der Chronist der Winde“, „Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt“ und „Die flüsternden Seelen“ als Werke von weltliterarischem Rang.

Sein Werk und Handeln entsprechen auf herausragende Weise den Worten des Schriftstellers Erich Maria Remarque: „Mein Thema ist der Mensch dieses Jahrhunderts – die Frage der Humanität.“

Osnabrück, 18. September 2009

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