Der schwedische Schriftsteller Henning Mankell ist mit dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Boris Pistorius übergab dem 61-Jährigen am Freitag, 18. September 2009, bei einem Festakt in der Osnabrücker Marienkirche den mit 25.000 Euro dotierten Preis, mit dem Mankell für sein Afrika-Werk geehrt wird.
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In Erinnerung an das pazifistische Engagement Erich Maria Remarques vergibt seine Heimatstadt Osnabrück seit 1991 alle zwei Jahre den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis. Mit dem Preis werden Autorinnen und Autoren ausgezeichnet, die sich mit den Themen "Innerer und äußerer Friede" auseinander setzen, sowie Persönlichkeiten, deren publizistisches Engagement für Frieden, Humanität und die Freiheit des Menschen beispielhaft ist.
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Erich Maria Remarque wurde am 22. Juni 1898 in Osnabrück geboren. Er gehört zu den meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Buch, mit dem er weltweit Berühmtheit erlangte, ist sein aufrüttelnder erstmals 1928 veröffentlichter Anti-Kriegsroman "Im Westen nichts Neues". Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Remarques wurde 1998 eröffnet.
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Die Besucher der Stadt Osnabrück beeindruckt zumeist auf Anhieb das gut erhaltene mittelalterliche Stadtbild und das wunderschöne Altstadtviertel. Überrascht stellen viele jedoch erst auf den zweiten Blick fest, dass sie mit Osnabrück auch die Heimatstadt eines der berühmtesten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts entdecken. Denn hier wurde im Juni 1898 Erich Maria Remarque geboren, der mit seinem 1929 erschienenen Antikriegsroman "Im Westen nichts Neues" Weltberühmtheit erlangte.
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