Über die Veleihung des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises ist eine reich illustrierte Dokumentation erschienen. Sie enthält die Festansprachen, Laudationes, Reden und Dokumente. Sie werden ergänzt um zum Teil unveröffentlichte Texte von Tahar Ben Jelloun.
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Seit 1991 verleiht die Stadt Osnabrück alle zwei Jahre den nach dem weltbekannten, in Osnabrück geborenen Schriftsteller Erich Maria Remarque benannten Friedenspreis. In diesem Jahr erhält den Preis der 1944 in Fès geborene marokkanische Schriftsteller Tahar Ben Jelloun für sein Werk, das für ein friedliches Miteinander der christlichen und islamischen Kulturen wirbt.
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In Erinnerung an das pazifistische Engagement Erich Maria Remarques vergibt seine Heimatstadt Osnabrück seit 1991 alle zwei Jahre den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis. Mit dem Preis werden Autorinnen und Autoren ausgezeichnet, die sich mit den Themen "Innerer und äußerer Friede" auseinander setzen, sowie Persönlichkeiten, deren publizistisches Engagement für Frieden, Humanität und die Freiheit des Menschen beispielhaft ist.
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Erich Maria Remarque wurde am 22. Juni 1898 in Osnabrück geboren. Er gehört zu den meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein bekanntestes Buch, mit dem er weltweit Berühmtheit erlangte, ist sein aufrüttelnder erstmals 1928 veröffentlichter Anti-Kriegsroman "Im Westen nichts Neues". Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Remarques wurde 1998 eröffnet.
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Die Besucher der Stadt Osnabrück beeindruckt zumeist auf Anhieb das gut erhaltene mittelalterliche Stadtbild und das wunderschöne Altstadtviertel. Überrascht stellen viele jedoch erst auf den zweiten Blick fest, dass sie mit Osnabrück auch die Heimatstadt eines der berühmtesten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts entdecken. Denn hier wurde im Juni 1898 Erich Maria Remarque geboren, der mit seinem 1929 erschienenen Antikriegsroman "Im Westen nichts Neues" Weltberühmtheit erlangte.
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