Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Stadt Osnabrück | Friedenskultur

Hauptinhalt

Populismus, Demokratie und Frieden

Podiumsgespräch mit Joschka Fischer, Karin Priester und Jan-Werner Müller

Unter dem Titel "Brexit, Trump und 'Populismus'" findet am Mittwoch, 25. Oktober, 19 Uhr in der Aula der Universität, Neuer Graben / Schloss, das nächste Osnabrücker Friedensgespräch statt. Zu Gast sind der frühere Bundesaußenminister Joschka Fischer sowie die Politologen Karin Priester aus Münster und Jan-Werner Müller von der US-amerikanischen Princeton University. Moderiert wird die Runde von dem Osnabrücker Politikwissenschaftler Prof. Dr. Armin Schäfer.

Befürchtungen über aktuelle politische Entwicklungen in Europa und den USA gaben Anlass zu dieser Veranstaltung am Osnabrücker Friedenstag, dem Jahrestag der Verkündung des Westfälischen Friedensschlusses im Jahr 1648 in Osnabrück: Großbritanniens Aufkündigung seiner EU- Mitgliedschaft, Donald Trumps Wahlsieg in den USA und der Aufstieg 'populistischer' Parteien und Bewegungen in vielen Ländern beherrschen weiterhin die Debatten. Nicht wenige Beobachter warnen vor Beschädigungen der Demokratie und Gefährdungen des Friedens.

Joschka Fischer amtierte von 1998 bis 2005 als Bundesaußenminister und Vizekanzler im Kabinett Schröder. Als Mitbegründer der GRÜNEN erstmals 1983 in den Bundestag gewählt, war Fischer 1985-1987 Hessischer Staatsminister für Umwelt und Energie, 1991-1994 erneut hessischer Umweltminister, ab 1994 Bundestagsabgeordneter und Fraktionssprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag. Seit 2007 berät er deutsche und internationale Großunternehmen. 2014 erschien von ihm das Buch "Scheitert Europa?".

Karin Priester ist Historikerin und emeritierte Professorin mit dem Schwerpunkt Politische Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie studierte Romanistik, Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft. Nach Lehrtätigkeiten an der Universität Gießen und der RWTH Aachen kam sie 1980 in die benachbarte Friedensstadt. 2012 veröffentlichte sie die Studie "Rechter und linker Populismus: Annäherung an ein Chamäleon".

Jan-Werner Müller lehrt seit 2005 als Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte in Princeton, New Jersey. Nach seinem Studium in Berlin, Großbritannien und den USA folgten Forschungstätigkeiten und Gastdozenturen an europäischen und US-Universitäten. Von Jan-Werner Müller erschien 2016 die Schrift "Was ist Populismus? Ein Essay".

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einlass ab 18 Uhr.

Osnabrücker Friedensgespräche: Dialog der Gesellschaft

Erstmals lud die Stadt Osnabrück im Frühjahr 1986 zu einem Friedensgespräch in ihr historisches Rathaus ein. Seitdem haben sich die Friedensgespräche als Diskussionsforum für Fragen zur Friedensförderung und Friedenserhaltung etabliert und überregionale Beachtung erlangt. Unter den Gästen befinden sich regelmäßig auch international bedeutende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Religion und Politik.

Jährlich finden sieben reguläre Veranstaltungen (unter anderem zum „Tag der Deutschen Einheit“, „Osnabrücker Friedenstag“ und „musica pro pace“) sowie Sonderveranstaltungen bei aktuellen Konflikten statt. Die Veranstaltungen dokumentiert das "Osnabrücker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft", das auch Beiträge zu den jährlich wechselnden Themenschwerpunkten bietet. Veranstaltet werden die Friedensgespräche gemeinsam von der Stadt und der Universität Osnabrück.

Linktipp: Friedensgespräche

Teilen

2 Klicks für mehr Datenschutz
Erst wenn Sie auf einen Button klicken, wird der Link zu einem sozialen Netzwerk aktiv (Farbe blau, Regler rechts).
Nach einem 2. Klick auf ein aktiviertes Logo gelangen Sie zum Login ihres Netzwerkes und können den Inhalt dort teilen. Alternativ können Sie unter den Einstellungen (Zahnrad) die einzelnen Netzwerke dauerhaft aktivieren.
In jedem Fall werden bereits durch das Aktivieren Daten an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und ggf. auch dort gespeichert. Daher sind sie auf www.osnabrueck.de standardmäßig deaktiviert. Mehr Info

www.osnabrueck.de/friedenskultur

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2017: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

Start | Inhalt | Kontakt

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen