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Das Museumsareal

Luftaufnahme Museumsareal © Peter Sondermann
Luftaufnahme Museumsareal © Peter Sondermann

Das Museumsareal mit den einzelnen Gebäuden Kulturgeschichtliches Museum, Felix-Nussbaum-Haus, Villa Schlikker und Akzisehaus erstreckt sich angrenzend an die Nachbarschaft der Altstadt an der Kreuzung Lotter Straße/ Heger-Tor-Wall. Das Besondere dabei: Alle Häuser stammen aus unterschiedlichen Epochen.

Das jüngste Gebäude, der Erweiterungsbau des Felix-Nussbaum-Hauses, wurde im Jahr 2011 eröffnet und setzt einen prägnanten städtebaulichen Akzent am Heger-Tor-Wall / Ecke Lotterstraße. Als markanter gemeinsamer Eingang von Felix-Nussbaum-Haus und Kulturgeschichtlichem Museum verbindet er beide Häuser und beherbergt außerdem den Museumsladen, sowie eine Bibliothek und Mediathek.

Das nächstjüngste Gebäude ist das Felix-Nussbaum-Haus selbst, welches im Jahr 1998 eröffnet worden ist. Es präsentiert die etwa 200 Werke umfassende Sammlung des (jüdischen) Osnabrücker Malers Felix Nussbaum (1904 Osnabrück bis 1944 Auschwitz). Das Felix-Nussbaum-Haus und sein Erweiterungsbau, der heutige Haupteingang, stammen beide vom Architekten Daniel Libeskind und tragen unverkennbar dessen Handschrift in der Baugestaltung.

Historistisch klassisch hingegen präsentiert sich der Altbau des Kulturgeschichtlichen Museums mit seiner breiten Schaufassade zum Wall, er stammt aus dem Jahre 1888/1899. Heute werden in diesem als ‚Haus der Sammlungen‘ bezeichneten Gebäudeteil die stadtgeschichtliche Ausstellung, einige kunst- und kulturgeschichtliche Sammlungen sowie Sonder- bzw. Wechselausstellungen gezeigt.

Flankiert werden die soeben genannten Gebäude, das Felix-Nussbaum-Haus und das Kulturgeschichtliche Museum, die den Kern des Museumskomplexes bilden, von der Villa Schlikker und dem Akzisehaus.

Die Villa Schlikker wurde 1900/1901 errichtet. Sie hat im Laufe des 20. Jahrhunderts eine wechselhafte Geschichte hinter sich und veranschaulicht mit ihrer Dauerausstellung und kleineren Wechselausstellungen aktuell als ‚Haus der Erinnerung‘ den Alltag der Menschen in Osnabrück im 20. Jahrhundert.  Das Akzisehaus stammt von 1807, es wird aktuell als Museumspädagogische Werkstatt genutzt. Ursprünglich diente es aufgrund der Lage direkt vor dem Stadttor als Zollgebäude.

Der älteste Baukörper auf dem Gelände ist übrigens kein Museumsgebäude, sondern eine dreibogige Ravelinbrücke aus dem Jahre 1672. Diese wurde bei den Bauarbeiten für das Felix-Nussbaum-Haus gefunden und nach leichter Modifikation der Baupläne in den Neubau integriert.

Über die Jahre und Epochen ist somit auf dieser Fläche ein spannendes und einmaliges architektonisches Ensemble entstanden, das immer wieder neue und interessante Perspektiven zum Entdecken bietet.


www.osnabrueck.de/fnh

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