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Jiddische Musik im Felix-Nussbaum-Haus

Konzerte mit „Voices of Ashkenaz“, „Stella’s Morgenstern“, Polina und Merlin Shepherd, „WAKS“ und dem Duo Roswitha Dasch und Ulrich Raue

Die beliebte Konzertreihe „Jiddische Musik im Felix-Nussbaum-Haus“ verspricht auch 2017 wieder spannend zu werden. Stella Jürgensen hat Künstlerinnen und Künstler nach Osnabrück eingeladen, die jiddische Klangwelten in variantenreicher Bandbreite im Felix-Nussbaum-Haus erklingen lassen. Stella Jürgensen, selbst Musikerin, kennt sich in der Musikszene jüdischer Klangwelten besonders gut aus. Sie findet für die Konzerte im Felix-Nussbaum-Haus stets international agierende Musiker, die das Osnabrücker Publikum begeistern. Sie bringt eine junge Generation von Experten und Newcomern zusammen, die traditionelle jiddische Musik und Klezmer mit ihren vielfältigen musikalischen Interpretationen ein multikulturelles Gesicht schenken. In diesen Konzerten lebt Klezmer.

Stella Jürgensen moderiert durch die Konzerte. Sie stellt die Musikerinnen und Musiker vor, gibt profunde Einblicke in rituelle Funktionen bestimmter Musikstücke und verweist auf besondere Kombinationen von Klängen und Rhythmen, die zu den persönlichen Interpretationen des Künstlers, der Künstlerin gehören.

„Lerne lachen, ohne zu weinen – Kurt Tucholsky“

Roswitha Dasch und Ulrich Raue; Foto Copyright: Ingo Klatt
Roswitha Dasch und Ulrich Raue; Foto Copyright: Ingo Klatt

Am 8. Dezember um 20 Uhr findet unter dem Titel „Lerne lachen, ohne zu weinen –  Kurt Tucholsky“ ein Liederabend mit Roswita Dasch und Ulrich Raue statt. Nie zuvor ging es auf den Kleinkunstbühnen der Republik lebendiger zu als in den "Goldenen 1920er Jahren". Der Berliner Kurt Tucholsky, einer ihrer geistigen Wortführer, fragte: "Was darf Satire? Satire darf alles!" Über sein politisches Engagement hinaus setzte er seine Schreibkunst auch in den Dienst der Unterhaltung und schaute dabei als "Frauenversteher" gern auf die Rolle des weiblichen Geschlechts.

Roswitha Dasch und Ulrich Raue setzen den hintergründigen Humor Kurt Tucholskys in Sketchen, Gedichten und Chansons charmant in Szene. Abwechselnde Moderationen führen durch Tucholskys Lebensstationen, gewürzt mit einer ordentlichen Prise Ironie seiner Werke. Das Künstler-Duo zeigt alle Facetten einer Zeit zwischen Agitation und Amüsement. Mit diesem ungewöhnlichen Konzert möchte das Felix-Nussbaum-Haus an den Geburtstag des Malers Felix Nussbaum erinnern, der am 11. Dezember 1904 in Osnabrück geboren wurde.

Förderer

Gefördert wird die Reihe „Jiddische Musik im Felix-Nussbaum-Haus“ von der Felicitas und Werner Egerland-Stiftung.

Tickets

Tickets gibt es im Vorverkauf im Museumsladen zu einem Preis von 15 Euro sowie an der Abendkasse im Museum für 17 Euro.

Weitere Informationen sind unter Telefon 0541 323-2560 erhältlich.


www.osnabrueck.de/fnh

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