Im Jahr 2011 wird am Olbrichtplatz in Dresden das Bundeswehrmuseum eröffnet werden. Das militärische Museum soll die deutsche Bundeswehrgeschichte thematisieren und zum Nachdenken über Krieg und Frieden anregen.
Den Auftrag für den Umbau erhielt Daniel Libeskind 2004 vom damaligen Verteidigungsminister Peter Struck aufgrund seines Rufes, außergewöhnliche Gedenkarchitektur zu schaffen. Ein riesiger Glaspfeil, der in das repräsentative Wehrgebäude von 1875 eingefügt wird, soll auf die Deutsche Teilung hinweisen. Das gläserne V erinnert ferner an einen Jagdbomber, der sich in das Gebäude bohrt, und wird von der Süddeutschen Zeitung als Sinnbild für den Mut zum Aufbruch interpretiert, den die Dresdner nach dem Zweiten Weltkrieg hatten.