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Hintergrund 

Die Sammlung

Selbstbildnis mit Judenpaß, nach August 1943 (© VG Bild-Kunst, Bonn 2006)
Selbstbildnis mit Judenpaß, um 1943

Die Anfänge der Osnabrücker "Sammlung Felix Nussbaum" gehen zurück auf das Jahr 1970. Zu verdanken ist ihre Entstehung dem großen Engagement Augustes Moses-Nussbaum, der Cousine Felix Nussbaums. Sie setzte sich dafür ein, dass der Verbleib der in Brüssel hinterbliebenen Bilder ermittelt, ihre Herausgabe an die rechtmäßigen Besitzer juristisch durchgesetzt wurde und der über 100 Bilder umfassende Nachlass nach Osnabrück, dem Geburtsort Felix Nussbaums, kam.

Dank der intensiven Bemühungen der Stadt Osnabrück erreichte die Sammlung in den folgenden Jahren mehr als 200 Exponate. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung erwarb 1994 die "Sammlung Felix Nussbaum" und pflegt gemeinsam mit der Stadt Osnabrück das Erbe des Künstlers. Bedeutung und Umfang der Sammlung veranlassten die Stadt Osnabrück, das Kulturgeschichtliche Museum um den Anbau des Felix-Nussbaum-Hauses zu erweitern.

Den Osnabrücker Wettbewerb zur Realisierung des Felix-Nussbaum-Hauses gewann 1995 der amerikanische Architekt Daniel Libeskind gegen eine Konkurrenz von 300 Teilnehmern. Ein Glücksfall, wie das national und auch international überwältigende Echo bestätigt. Libeskind ist es gelungen, eine Wechselbeziehung zwischen der Architektur und der tragischen Verknüpfung von Leben und Werk Felix Nussbaums herzustellen.

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