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Felix-Nussbaum-Haus mit neuem Anbau 

Erweitertes Felix-Nussbaum-Haus mit neuem Anbau

Am 6. Mai 2011 war es so weit: Das Felix-Nussbaum-Haus und das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück öffneten nach knapp einjährigen Umbaumaßnahmen wieder ihre Pforten. Der neue Erweiterungsbau schafft einen gemeinsamen Eingangsbereich für beide Häuser und verleiht dem Museumskomplex ein neues Gesicht.



Der Anbau rückt das Felix-Nussbaum-Haus architektonisch an die prominente Schauseite der Museen zum Heger-Tor-Wall und macht mit seiner spezifischen Formensprache die Handschrift Daniel Libeskinds für den Besucher schon von der Altstadt aus deutlich sichtbar. Wie ein abgesprengtes Dreieck des Felix-Nussbaum-Hauses ist das Gebäudeelement an die Seite des Kulturgeschichtlichen Museums angedockt.





Der Anbau nach den Plänen des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind verbindet das Kulturgeschichtliche Museum mit dem Felix-Nussbaum-Haus und behält das Grundkonzept des Felix-Nussbaum-Hauses, das 1998 eröffnet wurde, bei. Die Materialen Holz, Beton und Zink, die die älteren Gebäudekomplexe des Felix-Nussbaum-Hauses bestimmen, werden durch eine in Grau farblich gestaltete Außenfassade ergänzt. Die Fensteranlagen zitieren mit ihren asymmetrisch spitzen Formen die Fassadengestaltung des Felix-Nussbaum-Hauses und verleihen dem Gebäude einen markanten Ausdruck. Während der Besucher vom Anbau direkt in das
Kulturgeschichtliche Museum gelangt, wird er über einen geschlossenen Glasgang zu den Ausstellungsbereichen des Felix-Nussbaum-Hauses geleitet.



Den Besucher erwarten ein neuer Museumsshop und Informationsbereiche mit deutlich verbesserter Aufenthaltsqualität. Im Inneren des zweigeschossigen Anbaus sind der Museumsshop mit Kassenbereich und ein museumsdidaktischer Raum mit Bibliothek untergebracht. Im Untergeschoss des Kulturgeschichtlichen Museums ist ein multifunktionaler Veranstaltungsbereich eingerichtet, der zu vielfältigen Aktivitäten rund um die Ausstellungen einlädt.



Die Umsetzung des Erweiterungsbaus für das Felix-Nussbaum-Haus wurde durch die Unterstützung mit Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Stiftung Niedersachsen und der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte sowie der Stadt Osnabrück möglich.

Mit der Wiedereröffnung der beiden Häuser wird auch die Sammlung Felix Nussbaum in einer neu konzipierten Dauerausstellung präsentiert, die Bezüge zur stadtgeschichtlichen Ausstellung des Kulturgeschichtlichen Museums herstellt. Themenräume stellen einzelne Aspekte des künstlerischen Werkes Felix Nussbaums besonders heraus und brechen den bislang chronologisch angelegten Ausstellungsrundgang auf. Die Neupräsentation gewährt damit Einblicke in bislang eher unbekannte Aspekte seines künstlerischen Schaffens.
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