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Daniel Libeskind 

Daniel Libeskind

Eine Kurzbiografie

Daniel Libeskind [Foto: Elvira Gotthardt]
Daniel Libeskind
Der international renommierte Architekt und Stadtplaner Daniel Libeskind hat einen neuen kritischen Diskurs und einen multidisziplinären Ansatz in die Architektur eingebracht. Sein Schaffen reicht von größeren kulturellen Einrichtungen wie Museen und Konzertgebäuden über Landschafts- und Stadtplanungen bis hin zum Entwurf von Bühnenbildern, Installationen und Ausstellungen.

Daniel Libeskind wurde 1946 in Lódz, Polen, geboren. 1965 nahm er die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er studierte Musik in Israel und in den USA, anschließend bis 1970 Architektur an der Cooper Union for the Advancement of Science and Art in New York. 1972 erhielt er einen Postgraduierten-Abschluss in Architekturgeschichte und -theorie an der School of Comparative Studies in Essex.

1989 gewann Daniel Libeskind den Wettbewerb für das Jüdische Museum Berlin, das 1999 eröffnet wurde. Sein Museum für die Stadt Osnabrück, das Felix-Nussbaum-Haus, wurde im Juli 1998 eröffnet. Er ist Mitglied des Bundes Deutscher Architekten (BDA).

Libeskind hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem den Deutschen Architektenpreis 1999 für das Jüdische Museum Berlin und ebenfalls 1999 die Goethe-Medaille. Er erhielt 1996 außerdem den American Academy of Arts and Letters Award for Architecture und im selben Jahr den Berliner Kulturpreis, 1997 die Ehrendoktorwürde der Humboldt Universität Berlin und 1999 die Ehrendoktorwürde des College of Arts and Humanities der Essex University.

Sein Werk wurde weltweit in großen Museen und Galerien ausgestellt und war Thema zahlreicher internationaler Publikationen in vielen Sprachen. Seine Ideen haben eine neue Architektengeneration beeinflusst. Libeskind gilt als einer der wichtigsten Vertreter, Theoretiker und Lehrer des Dekonstruktivismus.

 
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