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Flüchtlingskonferenz: „Quo vadis Friedensstadt 2016? Osnabrück in Zeiten von Flucht, Migration und Integration“

„Quo vadis Friedensstadt 2016? Osnabrück in Zeiten von Flucht, Migration und Integration“ lautete das Motto der von Stadt Osnabrück gemeinsam mit Trägern der Flüchtlingsarbeit, Geflüchteten und dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) an der Universität Osnabrück organisierten Veranstaltung am Samstag, 12. März 2016, in der Lagerhalle.

Was hat eine nicht ausgezogene Jacke mit Integration zu tun? Interkulturelle Missverständnisse, Träume und Perspektiven, aber auch Hindernisse wie Sprachschwierigkeiten oder ein Kopftuch wurden auf der Osnabrücker Flüchtlingskonferenz 2016 genauso diskutiert, wie die Frage, wie auch diejenigen erreicht werden können, die keinen Bildungsabschluss aus ihren Herkunftsländern mitbringen.

Nach einem kreativen „Wake-up“ der Theaterpädagogischen Werkstatt mit jungen Flüchtlingen, begrüßte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert die 200 Teilnehmenden in der Lagerhalle: Engagiert und auf Augenhöhe diskutierten Expertinnen und Experten aus der Bildungs-, Sozial-, Kultur- und Arbeitsverwaltung mit Geflüchteten, Ehrenamtlichen und Wissenschaftlern über ein gelungenes Ankommen in Osnabrück.

Raghad Rad (Syrien) und Ahmad Wais Qayumi (Afghanistan) berichteten in einer Podiumsrunde mit Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Rosa Friesen (EXIL-Verein) sowie Antonia Martin Sanabria, dass Netzwerke und Kontakte wichtig sind. Integration kann nur gelingen, wenn die Betroffenen auch die Möglichkeit bekommen, Sprache zu lernen, Menschen kennenzulernen und arbeiten zu dürfen.

„Für die Stadt Osnabrück ist eine offene Stadtgesellschaft – mit den Wohlfahrverbänden, den Kammern, den Osnabrücker Unternehmen, der Universität und der Hochschule, den Sportvereinen, den Ehrenamtlichen, den Kirchengemeinden, den Moscheevereinen und vielen anderen Akteuren – eine Selbstverständlichkeit, die wir erhalten möchten. Integration gelingt nur vor Ort, wir müssen Entscheidungen treffen und Ressourceneinsatz verantworten“, stellte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert heraus.

In fünf parallelen Workshops zu den Themen Wohnraum und Ankommen im Quartier, Sprache und Bildung, Qualifizierung und Arbeit, Kultur und Teilhabe sowie Vielfalt im Ehrenamt wurden Handlungsbedarfe für Osnabrück entwickelt. Die wichtigsten Punkte in der abschließenden Diskussion waren: Wohnraum schaffen, insbesondere für die anerkannten Flüchtlinge, die noch in den städtischen Unterkünften wohnen sowie bessere Koordination und Organisation von Sprachkursen für alle. Während der Tagung übergab die Osnabrücker Initiative Deutsch als Zweitsprache Oberbürgermeister Wolfgang Griesert eine Unterschriftenliste mit der die Lehrerinnen und Lehrer eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen fordern.

Die Ergebnisse der Konferenz werden vom Koordinierungsstab Integration der Verwaltung zusammengefasst und nach Ostern vom Büro der Integrationsbeauftragten hier im Internet unter veröffentlicht.

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