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Artenschutz

Der Artenschutz hat das Ziel, den Schutz und die Pflege der wild lebenden Tier- und Pflanzenarten in ihrer natürlichen und historisch gewachsenen Vielfalt zu erhalten. Hierzu gehören neben dem direkten Schutz der Arten insbesondere der Schutz, die Pflege und die Entwicklung einschließlich Wiederherstellung der Lebensräume und Lebensbedingungen der Tier- und Pflanzenarten.

Der Artenschutz lässt sich in zwei Bereiche gliedern. Hierzu zählen zum einen der Schutz der heimischen wildlebenden Tiere und Pflanzen und ihrer Lebensräume sowie ihrer Lebensbedingungen. Zum anderen ist dies die Überwachung des Handels, die Prüfung des rechtmäßigen Besitzes und die Kontrolle der privaten, öffentlichen oder gewerblichen Haltung von besonders geschützten heimischen und besonders geschützten nicht heimischen Tier- und Pflanzenarten.

Zu den naturschutzrechtlich besonders oder streng geschützten Arten zählen einerseits viele heimische Arten und Artengruppen wie Fledermäuse, Vögel, Amphibien, Reptilien und zahlreiche wirbellose Tiere namentlich Libellen, Schmetterlinge, Laufkäfer, Hautflügler (Wildbienen, Hummeln, Hornissen). Weiterhin unterliegen zahlreiche nicht heimische "exotische" Tiere und Pflanzen, zum Beispiel Papageien und Sittiche, Landschildkröten, Riesenschlangen, Orchideen oder Palmfarne den Artenschutzbestimmungen.

Der Handel, der Besitz und bei Tierarten die Haltung besonders geschützter Arten sind nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen zulässig. Der rechtliche Rahmen wird national durch die einschlägigen Artenschutzbestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes, der Bundesartenschutzverordnung, europaweit durch EG-Verordnungen und international durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen vorgegeben.

Wer besonders geschützte Tier- oder Pflanzenarten in seiner Obhut hat, muss gegebenenfalls die naturschutzrechtlichen Vorgaben zum Nachweis des rechtmäßigen Besitzes, zur Meldepflicht, zur Kennzeichnungspflicht und zur Anzeigepflicht für Tiergehege berücksichtigen.

Welche Tiere und Pflanzen zu den besonders geschützten Arten zählen und welcher Schutzstatus vorliegt, können Sie dem Wissenschaftlichen Informationssystem zum Internationalen Artenschutz (WISIA), einer Artenschutzdatenbank des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), entnehmen.

In Niedersachsen ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit Sitz in Hannover neben den jeweiligen unteren Naturschutzbehörden der Städte und Kreise Ansprechpartner für Fragen des Vollzugs der internationalen und nationalen Schutzbestimmungen zu besonders geschützten Tier- und Pflanzenarten.

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